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Fussball-Bezirksliga FC Hude, SV Tur Abdin und VfL Stenum setzen auf Sieg

Von Lars Pingel | 11.11.2016, 19:53 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum, FC Hude und SV Tur Abdin Delmenhorst blicken optimistisch auf den Sonntag. Sie setzen vor den Partien beim TuS Obenstrohe (VfL), gegen den VfL Oldenburg II (FCH) und gegen den VfB Oldenburg II auf Sieg.

Drei Trainer, eine Erwartung: Lars Möhlenbrock, Daniel Yousef und Thomas Baake sind optimistisch. Die Coaches der Fußball-Bezirksligisten FC Hude, SV Tur Abdin Delmenhorst und VfL Stenum sind guter Dinge, dass ihre Mannschaften an diesem Sonntag drei Punkte einfahren werden.

FC Hude empfängt VfL Oldenburg II

Möhlenbrock geht mit dem FC Hude in einer ungewohnten Rolle in das Heimspiel gegen den VfL Oldenburg II (14 Uhr, Waldstadion). „Von der Papierform und der Tendenz her gesehen, muss man wohl sagen, dass wir der vermeintliche Favorit sind“, sagt der FCH-Trainer. Er und sein Team verbesserten sich mit dem 2:2 bei Frisia Wilhelmshaven erstmals seit längerer Zeit wieder auf einen Rang, den 13., der am Saisonende den Liga-Verbleib bringen würde. Auf einem solchen lagen die Oldenburger in dieser Saison noch nie, seit dem fünften Spieltag sind sie Letzter. Genau darin liegt für Möhlenbrock die Gefahr. „Wir dürfen das Spiel auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, sagt er. Denn: „Die Folgen einer Niederlage wären fatal.“ Der FCH hätte Punkte gegen ein Team verloren, gegen das alle Konkurrenten im Abstiegskampf gewonnen haben; und Oldenburg II, das sich zuletzt stabiler präsentierte, dürfte sich plötzlich leise Hoffnungen machen, im Rennen um den Klassenerhalt doch bestehen zu können. Soweit, da ist sich Möhlenbrock sicher, wird es aber nicht kommen. „Nach der Trainingswoche mache ich mir keine Sorgen, dass die Einstellung nicht stimmt“, sagt er. „Sie war, im Vergleich zu den vorherigen, gut, wenn nicht sogar sehr gut.“ Das sei ein gutes Omen.

Welche Elf Möhlenbrock am Sonntag aufbieten kann, steht noch nicht fest. Fraglich sei, ob Torben Liebsch (krank) und Philipp Witte (angeschlagen) auflaufen können. „Das wird sich kurzfristig entscheiden“, berichtete der FCH-Trainer.

Die Oldenburger werden seit Anfang Oktober von Steffen Janßen trainiert. Der hatte den FC Hude, den er erst vor der Saison übernommen hatte, Anfang September verlassen, da sich die Mannschaft gegen ihn aussprach. „Wir Trainer haben nicht darüber gesprochen“, erklärte Möhlenbrock: „Die Spieler natürlich schon; das ist auch okay. Aber auch bei ihnen war das kein großes Thema.“

SV Tur Abdin erwartet VfB Oldenburg II

„Klar“, sagt Daniel Yousef, Trainer des SV Tur Abin, „der Tabelle nach sind wir Außenseiter.“ Die Delmenhorster empfangen am Sonntag, 14 Uhr, als Tabellen-14. den viertplatzierten VfB Oldenburg II im Stadion an der Düsternortstraße. Doch die Tabelle interessiert Yousef vor der Partie wenig bis gar nicht. Wichtiger seien Einstellung und Form seiner Spieler: „Wenn wir unsere Leistung nicht abrufen, bekommen wir gegen jede Mannschaft Schwierigkeiten. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann können wir gegen jede Mannschaft gut aussehen.“ Er geht davon aus, dass seine Mannschaft ihre Leistung abruft und gegen das Spitzenteam etwas Zählbares erspielt. „Ich bin zuversichtlich“, bestätigt Yousef. Dazu trägt auch bei, dass die Regionalliga-Mannschaft des VfB am Sonntag ebenfalls um Punkte spielt, sodass aus dieser wohl nicht viele Akteure den Bezirksliga-Kader verstärken werden.

In der Vorbereitung auf die Partie musste Abdin eine Trainingseinheit in die Halle verlegen, da die Plätze im Stadion gesperrt waren. Yousef hofft, dass sie am Sonntag bespielbar sind. Dann würden Roman Seibel und Lukas Mutlu wieder mitwirken können, da sie ihre Sperren abgesessen haben. Wegen der Roten Karte, die er sich beim VfL Stenum (2:4) eingefangen hatte, muss Jonas Krumland eine Zwangspause einlegen.

VfL Stenum tritt beim TuS Obenstrohe an

Für Thomas Baake, Trainer des VfL Stenum, ist die Partie beim TuS Obenstrohe (Sonntag, 14 Uhr, Plaggenkrugstraße) eine Standortbestimmung, zu der er auch das am 19. November folgende Auswärtsspiel beim VfB Oldenburg II zählt. „Die Mannschaft kann zeigen, wie weit sie ist“, erklärt Baake. Sein Team hatte in den vergangenen Wochen viele starke Leistungen abgeliefert – zuletzt sogar dreimal gewonnen – und sich in der Tabelle bis auf den sechsten Platz vorgeschoben. Es könne nun beweisen, dass es auch in der Lage ist, Spitzenmannschaften nicht nur zu ärgern. „Ich traue meinen Spielern das absolut zu“, sagt Baake.

In die Kategorie „Spitzenteam“ ordnet Baake auch Obenstrohe, Tabellenneunter, ein. „Das ist eine gute Mannschaft, die bisher ein bisschen unter ihren Möglichkeiten spielt“, sagt er über den Vizemeister der Saison 2015/2016. „Wir wollen die Euphorie der vergangenen Wochen mitnehmen und dort eine gute Leistung abrufen“, erklärt der VfL-Trainer, der nur Viktor Stetinger und Adrian Mazur, die bereits seit längerem fehlen, nicht einsetzen kann. „Das wird aber auch nötig sein, um gegen den TuS zu bestehen.“