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Fußball-Bezirksliga Frauen „Starker Auftritt“ des VfL Wildeshausen wird nicht belohnt

Von Klaus Erdmann | 10.04.2019, 12:58 Uhr

Die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben dem Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Lutten mächtig Paroli geboten. Trotzdem verloren sie mit 2:3. Der VfL Stenum spielte unentschieden.

Trotz einer hervorragenden Leistung haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen, die in der Bezirksliga den ersten Abstiegsrang einnehmen, bei Spitzenreiter TuS Lutten ein 2:3 kassiert. Der VfL Stenum erreichte gegen den TV Dinklage ein 1:1.

TuS Lutten - VfL Wildeshausen 3:2 (3:1). Trotz der Niederlage lobte VfL-Trainer Sven Flachsenberger seine Elf in höchsten Tönen: „Eine Überraschung lag in der Luft. Das war unser bestes Saisonspiel. Ich bin stolz.“ Allerdings, so räumte er ein, habe es auch „acht schwache Minuten“ gegeben. In dieser Zeit erzielte der souveräne Tabellenführer seine drei Tore. Maike Lammers (12.) und zweimal Carolin Schmedes (18., 20.) trafen. Jette Henkensiefken sorgte für das 3:1 (45. +1).

Nach der Pause zeigte der Außenseiter einen „starken Auftritt“ (Flachsenberger). „Wir haben kaum noch Chancen zugelassen, immer wieder Bälle im Mittelfeld erobert und Nadelstiche gesetzt“, ergänzte der Coach. In der 62. Minute gelang Viktoria Kljukina das 2:3. Drei Minuten später schied Torfrau Jule Cassel, die im Gesicht verletzt wurde, aus. Den angestrebten Ausgleich erreichte der VfL nicht mehr. Flachsenberger: „Wir haben bewiesen, dass wir mit den Spitzenmannschaften mithalten können. Wenn wir diese Leistung erneut zeigen, müssen wir uns um den Klassenerhalt keine Sorgen machen.“ Die Wittekind-Frauen liegen einen Punkt hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, den SV Eintracht Oldenburg belegt.

VfL Stenum - TV Dinklage 1:1 (0:0). „Das Spiel war ausgeglichen und das Unentschieden gerecht“, sagte Stenums Coach Maurice Kulawiak nach der ersten Punkteteilung des Tabellensechsten. Sophia Engbarth brachte den Gast per Elfmeter in Führung (71.). „Das war eine Schwalbe“, kommentierte Kulawiak die vorausgegangene Szene. Drei Minuten später glich Mirja Bruns aus (74.).