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Fußball-Bezirksliga Iman Bi-Ria erlöst SV Atlas Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 07.05.2016, 17:56 Uhr

Mit dem 2:1 (1:1)-Arbeitssieg gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven hat der SV Atlas Samstagnachmittag den 13. Dreier im 13. Heimspiel errungen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga tat sich gegen den gut aufgelegten Gast schwer und kam erst in der 85. Minute durch Iman Bi-Ria zum entscheidenden Treffer.

Dabei erwischten die Delmenhorster einen Start nach Maß, denn bereits nach fünf Minuten sorgte Dominik Entelmann, der sich entschlossen durchsetzte, für die Führung. Die Wilhelmshavener ließen sich durch dieses frühe Gegentor nicht sonderlich beeindrucken. In der 7. Minute scheiterte Ivan Landis mit einem Kopfball am gut reagierenden SVA-Torhüter Florian Urbainski. Nach 27 Minuten gelang Pierre Nabel mit einem 18-Meter-Freistoß das 1:1. Der SVA tat sich gegen den munter mitspielenden Tabellensechsten schwer und kam erst während der letzten zehn Minuten vor der Pause zu Torchancen.

Nach 34 Minuten setzte Niclas Baumeister den Ball neben das Frisia-Gehäuse. Zwischen der 41. und 45. Minute standen zweimal Bi-Ria, Entelmann und Florian Knipping vor der erneuten Führung. In zwei Fällen entschied Schlussmann Sebastian Block die Duelle zu seinen Gunsten.

SV Atlas drängt nach dem Wechsel mit Macht auf das zweite Tor

Auch nach dem Wiederanpfiff hielten die Wilhelmshavener, die in der Rückrundentabelle den drittletzten Platz einnehmen, gut mit. Atlas steigerte sich jedoch und drängte mit Macht auf das zweite Tor. Musa Karli scheiterte an Block (47.) und Bi-Ria verfehlte nach schöner Kombination, die über Entelmann und Karli lief, das Ziel (51.). Pech hatte Stefan Bruns, der in der 65. Minute mit einem Kopfball die Latte traf. Nach 85 Minuten erlöste Bi-Ria den SVA: Der Torjäger erzielte im Fallen das 2:1. Die Vorarbeit hatte Baumeister geleistet.

Der SV Atlas, der wiederholt Bälle vorbildlich eroberte, um diese in der Vorwärtsbewegung prompt wieder zu verlieren, ließ in spielerischer Hinsicht Wünsche offen. Das Team präsentierte sich jedoch willensstark, glaubte bis zuletzt an sich und wurde mit einem knappen, aber verdienten Sieg belohnt.

Hahn lobt „tollen Willen“

„Das war richtig Arbeit“, meinte SVA-Cheftrainer Jürgen Hahn. „Die Beine waren schwer, die Köpfe leer und der Akku im roten Bereich.“ Aber man habe gewonnen und das zähle. Die Mannschaft, so Hahn, habe einen „tollen Willen“ gezeigt.