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Fußball-Bezirksliga Stenum und Atlas bereit für die Neuauflage

Von Klaus Erdmann | 15.08.2015, 14:01 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum erwarten Spitzenreiter SV Atlas am Sonntag zum Punktspiel – und sammeln im Test Selbstvertrauen.

Die „Auslosung“ des Fußball-Bezirkspokals und die Ansetzungen der Spiele in der Fußball-Bezirksliga machen es möglich, dass der VfL Stenum und der führende SV Atlas in nur 15 Tagen zweimal gegeneinander spielen. Nach der 1:2-Pokalniederlage des VfL geht es am Sonntag ab 15 Uhr am Stenumer Kirchweg um Punkte. Angesichts der Tatsache, dass die Kontrahenten einander sehr gut kennen, dürften sich Überraschungen in einem überschaubaren Rahmen bewegen.

„Überraschungsmomente wird es nicht mehr so geben“, betont denn auch Thomas Baake. Stenums Cheftrainer sagt über seine Erkenntnisse aus dem Pokalspiel und dem 2:4 im Punktspiel beim Heidmühler FC: „Man hat auf jeden Fall gesehen, dass wir gegen die Spitzenmannschaften gut mithalten können.“ Das Team sei in der Bezirksliga angekommen. Allerdings hätten auch die Spieler erkannt, dass sie noch zu viele Fehler machten und dafür bestraft würden. Man müsse die Fehlerquote minimieren. „Drei der vier Gegentore haben wir dem Gegner aufgelegt“, blickt Baake auf die Partie in Heidmühle zurück.

Stenum gewinnt Testspiel gegen Hasenbüren mit 5:0

In einem Test am Donnerstag kam der VfL zu einem 5:0 (0:0) gegen den Bremer Bezirksligisten TSV Hasenbüren. Julian Dienstmaier (2), Lukas Schwieters, Rouven Heidemann und Kevin Soyke trafen.

Der SVA, so Baake, sei am Sonntag „noch favorisierter“, denn: „Atlas ist noch breiter ausgestellt als im Hinspiel.“ Aber er glaube, dass der Gegner Respekt vor dem VfL habe. „Und den haben wir uns erarbeitet“, sagt Baake, der auf die Urlauber Marc-Andre Klahr und Daniel Isenberg verzichten muss.

Atlas-Coach Hahn hat die Qual der Wahl

Atlas-Cheftrainer Jürgen Hahn, der beim 10:0-Pokalsieg in Dötlingen, sieben Neulinge in der Startelf präsentiert hat, kann aus dem Vollen schöpfen. „Ich habe wiederholt gesagt, dass wir 16, 17, 18 Leute haben, die alle den Anspruch besitzen, zu starten“, erklärt er. Der breite Kader biete viele Optionen.

Auch Hahn („VfL ist ein harter Gegner“) rechnet nicht mit Überraschungen: „Ich kenne die Mentalität der Stenumer und ich denke nicht, dass sie ihre Spielweise verändern. Es wird ähnlich laufen wie im ersten Spiel.“ Der SV Atlas, so Hahn, werde am Sonntag eine andere Aufstellung präsentieren als in Dötlingen – und als im ersten Spiel in Stenum.