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Fußball-Bezirksliga SV Atlas Delmenhorst spielt beim Heidmühler FC 1:1

Von Klaus Erdmann | 11.10.2015, 21:44 Uhr

Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga ist auch nach dem zehnten Spieltag ungeschlagen, ging aber zum ersten Mal in der Saison 2015/2016 nicht als Sieger vom Platz: Der SV Atlas Delmenhorst war am Sonntag beim Heidmühler FC zwar überlegen, kam aber nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

„Das war ein Punktsieg für uns“, meinte Jürgen Hahn nach dem 1:1 (1:1) seines SV Atlas Delmenhorst beim Heidmühler FC. Der Cheftrainer des Spitzenreiters der Fußball-Bezirksliga bezog diese Aussage darauf, dass seine Elf den „ambitionierten Gegner“ klar beherrscht hätte. Darüber hinaus sorgten die Delmenhorster am Sonntag dafür, dass zwischen ihnen und den ebenfalls als Meisterschaftskandidaten eingestuften Heidmühlern weiterhin sieben Punkte liegen. Mit dem Unentschieden in Schortens endete eine hervorragende SVA-Serie, die neun Auftaktsiege beinhaltete.

Zwei Tore in zwölf Minuten

Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die Delmenhorster: Bereits in der 3. Minute sorgte Philip Immertal mit einem von Stefan Bruns verursachten Elfmeter für das 1:0. „In dieser Szene haben wir geschlafen. Schon im Mittelfeld wurde der Zugriff verpasst“, sagte Hahn. Danach sei die Mannschaft wach gewesen und habe tolle Moral bewiesen. In der 12. Minute traf Bruns zum 1:1. In der Folgezeit boten sich dem Gast einige gute Chancen. Bruns hatte mit einem Lattentreffer Pech, Musa Karli ließ eine gute Möglichkeit ungenutzt verstreichen und Mannschaftsführer Daniel von Seggern verfehlte das Ziel mit einem Freistoß nur knapp. „Wir hätten mit einem 2:1 in die Pause gehen müssen“, stellte Hahn fest.

Elfmeter verschossen

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten seine Schützlinge das Geschehen. „Wir waren die bessere Mannschaft“, unterstrich der Coach. Eine große Gelegenheit verpasste Musa Karli in der 70. Minute: Nach einem Vergehen an Lars Scholz parierte der Heidmühler Torhüter Teo Nekic den Elfmeter des Delmenhorsters. Zwei weitere Chancen boten sich Iman Bi-Ria. Und der eingewechselte Simon-Josef Matta verfehlte in der vierten Minute der Nachspielzeit nur knapp das Tor.

SVA-Trainer Hahn hat nie „ein schlechtes Gefühl“

„Die Heidmühler setzten verstärkt auf Standards und spielten Freistöße aus dem Mittelfeld immer wieder hoch in unseren Strafraum. Sie sind nie richtig ins Spiel gekommen“, sagte Hahn. Er habe nie ein „schlechtes Gefühl gehabt“. Rund 400 Zuschauer verfolgten das Spiel. „Es war wieder alles in Delmenhorster Hand. Die Unterstützung war wie immer toll“, sagte Hahn.

Am nächsten Sonntag muss der Spitzenreiter erneut reisen. Ab 15 Uhr gastiert er beim Tabellenachten TSV Abbehausen, der gestern beim SV Tur Abdin zu einem 0:0 kam.