Ein Angebot der NOZ

Fußball-Bezirksliga SV Baris Delmenhorst und FC Hude im Hop-oder-Top-Spiel

Von Daniel Niebuhr und Lennart Bonk | 13.04.2019, 15:08 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst und des FC Hude können an diesem Sonntag im Nachbarschaftsduell schon Fakten schaffen.

Bei seinem letzten Abstecher in die Fußball-Bezirksliga erlebte der FC Hude ein ganz bitteres Ende. Zum Saisonfinale spielfrei, fiel der Neuling durch Siege der Konkurrenz noch auf Rang 14 zurück und wurde der einzige Club seit Abschaffung der Bezirksklasse vor 13 Jahren, der mit 39 Punkten abstieg. An diesem Sonntag können die Huder schon weit vor dem letzten Spieltag Fakten schaffen, bereits ein Punkt beim SV Baris (Anstoß um 15 Uhr) würde zum Bezirksliga-Klassenerhalt reichen – den die Delmenhorster bei einem Sieg und gleichzeitiger Schützenhilfe ebenfalls schon vorzeitig sichern könnten.

Überraschungsteams der Saison

Zittern müssen die Fußball-Kreis-Rivalen ohnehin nicht mehr, beide gehören zu den Überraschungen der Saison – Hude durch eine disziplinierte Spielweise und Baris durch seine gefürchtete Offensive. „Bei Baris weißt du nicht, was dich erwartet. Auf diese Mannschaft kann man sich fast nicht einstellen“, sagt Hudes Trainer Lars Möhlenbrock. „Sie haben praktisch nur Hop-oder-Top-Spiele.“ Was die Statistik belegt: Baris hat seit 22 Partien nicht mehr Unentschieden gespielt, das ist die längste Serie aller Bezirksligisten in Niedersachsen.

Zuletzt kassierte Baris drei Niederlagen in Folge und rutschte auf Rang zehn ab – die schlechteste Saisonplatzierung. „Wir haben vorher einen guten Höhenflug gehabt, aber im Moment hapert es bei uns“, sagt Trainer Önder Caki. „Wir müssen wieder eine bessere kämpferische Einstellung zeigen.“

FC Hude feierte zuletzt drei Siege

Beim Gegner ging es in die andere Richtung, mit drei Siegen nacheinander fanden die Huder in den vergangenen Wochen wieder in die Spur – auch durch drei Jokertore in diesem Zeitraum. „Das gehört dazu. Wir gewinnen unsere Spiele über 90 Minuten“, sagt Möhlenbrock. Er fürchtet die Delmenhorster Angriffswucht nicht – er freut sich geradezu auf den Schlagabtausch: „Das liegt uns eigentlich sehr gut.“ Was seine Mannschaft beim 3:1 im Hinspiel schon unter Beweis stellte.