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Fußball-Bezirksliga SV Baris Delmenhorst, VfL Stenum und VfL Wildeshausen beenden Winterpause

Von Klaus Erdmann | 22.02.2019, 20:44 Uhr

Die Winterpause der Saison 2018/19 ist zu Ende: Die Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum, SV Baris Delmenhorst und VfL Wildeshausen kämpfen an diesem Wochenende um Punkte.

Mit dem VfL Stenum, VfL Wildeshausen und SV Baris bestreiten an diesem Samstag und Sonntag drei der fünf hiesigen Fußball-Bezirksligisten die ersten Punktspiele nach der zwölfwöchigen Winterpause. „Gedämpfte Vorfreude“ – so lässt sich die Stimmungslage auf einen gemeinsamen und knappen Nenner bringen. Einerseits freuen sich die Beteiligten natürlich darauf, dass es endlich wieder losgeht. Auf der anderen Seite stehen Vorbereitungsphasen, in denen nicht alles rund lief, und personelle Probleme.

VfL Stenum tritt bei BW Bümmerstede an

Als Erster meldet sich der VfL Stenum, der am Samstag, 15 Uhr, bei BW Bümmerstede gastiert, zurück. Der Gastgeber, der vor einer Woche zu einem 6:0 beim Heidmühler FC kam, präsentiert mit Rüstem Ersu einen neuen Trainer. Er löste während der Winterpause Timo Ehle ab.

„Einige Spieler hätten etwas mehr Zeit benötigt, andere sind sehr weit“, sagt VfL-Trainer Thomas Baake, der die Vorbereitung als „durchwachsen“ bezeichnet. Man habe öfter als sonst auf die Plätze gehen können, aber es seien auch Testspiele ausgefallen. Kristian Bruns und Malte Tönjes (Kreuzbandrisse), so Baake, stünden während dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Ferner muss Bastian Morche (Probleme am Syndesmoseband) seine Rückkehr in den Kader verschieben. „Das sind unsere drei Sorgenkinder“, betont der Coach, der bei BW Bümmerstede auf weitere Spieler verzichten muss.

„Alle wissen, dass es losgeht und so haben sie sich auch verhalten“, sagt Baake. Seine Mannschaft, die als Siebter drei Plätze und zwei Punkte hinter den Bümmerstedern liegt, sei der Außenseiter. Der Gastgeber besitze gute Individualisten mit Landesliga-Erfahrung. Und: „Dort gibt es Siegprämien. Bümmerstede kann man mit uns nicht vergleichen.“ Aber, fügt Baake hinzu, das Hinspiel habe der VfL mit 3:1 gewonnen.

VfL Wildeshausen gastiert beim Tabellendritten

„Wir haben unseren Plan komplett durchgezogen“, blickt Marcel Bragula, Coach des Spitzenreiters VfL Wildeshausen, zurück. In den Testspielen habe sein Team überzeugt. Die Vorbereitung sei lange gut gelaufen, aber: „In der letzten Woche brach das Unheil über uns herein.“ Verletzungsbedingt habe der VfL viele Ausfälle. Bragula: „Ich bin froh darüber, dass wir einen breiten Kader haben. 18, 19 Spieler können jederzeit in der ersten Elf eingesetzt werden.“

Das Spiel beim Tabellendritten WSC Frisia Wilhelmshaven, das am Sonntag um 11 Uhr beginnt, sei für den VfL eine Standortbestimmung. „Das werden die anderen aber auch denken“, sagt Bragula. „Ich hätte gerne eine andere Formation aufs Feld geschickt“. Wichtig sei es, die Ausfälle zu kompensieren und als Einheit aufzutreten. Die große Vorfreude, so der Trainer, sei durch die Ausfälle getrübt. An das Hinspiel erinnert sich der Tabellenführer gerne. Es endete mit einem 6:1.

SV Baris Delmenhorst hat Heidmüher FC zu Gast

Der SV Baris kam im ersten Treffen mit dem Heidmühler FC, den er am Sonntag, 14 Uhr, erwartet, zu einem 5:3. Die Delmenhorster, Nr. 8 der Bezirksliga, liegen einen Rang vor ihrem Gast, der aber bereits zwei Partien mehr absolvierte. „Wenn wir drei Punkte holen, können wir Boden gutmachen. Unser Ziel ist es, so weit wie möglich nach oben zu kommen“, betont Baris-Trainer Önder Caki. Das Mittelfeld der Bezirksliga liegt eng beisammen: Der Vorsprung des Dritten (Frisia Wilhelmshaven) gegenüber dem Elften (SV Wilhelmshaven) beträgt lediglich sieben Punkte.

Caki berichtet, dass einige Testspiele ausgefallen seien. Zudem hätten „sieben, acht Spieler“ während des Trainingslagers in der Türkei krankheitsbedingt nicht an allen Tagen zur Verfügung gestanden. Torjäger Devin Isik fällt nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel noch aus. „Aber er joggt bereits wieder“, sagt Caki.