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Fußball-Bezirksliga TSV Ganderkesee legt wieder los

Von Klaus Erdmann | 26.02.2016, 19:23 Uhr

Der TSV Ganderkesee, der SV Tur Abdin und der VfL Stenum sind am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga aktiv. Der TSV steht vor erstem Fußballspiel nach der Pause.

Delmenhorst. Am letzten Februar-Sonntag handelt es sich bei den Spielen der hiesigen Fußball-Bezirksligisten noch um Annäherungsversuche. Es gilt, wieder den Rhythmus zu finden. Eine Standortbestimmung fällt nach der langen Pause noch nicht so leicht. „Du fängst wieder bei Null an“, sagt Stenums Co-Trainer Werner Bruns. Spitzenreiter Atlas (am Wochenende spielfrei), VfL Stenum (gastiert nach Heimrechttausch Sonntag ab 15.30 Uhr beim VfB Oldenburg II) und der SV Tur Abdin, der am Sonntag, 15 Uhr, GVO Oldenburg erwartet, haben am vergangenen Sonntag immerhin ihre ersten Pflichtaufgaben seit langer Zeit absolviert. Am Sonntag beendet voraussichtlich der TSV Ganderkesee, der um 14 Uhr beim WSC Frisia Wilhelmshaven auflaufen soll, die punktspiellose Zeit.

Der SV Tur Abdin kehrte gut zurück und holte ein 0:0 beim Tabellendritten Heidmühle. „Wir möchten gerne spielen, sind gut drauf und wollen nachlegen“, sagt Trainer Andree Höttges. Kann das Spiel überhaupt stattfinden? „Ich weiß es nicht. Ich habe den Platz am Mittwochabend gesehen. Er befand sich in einem katastrophalen Zustand“, erklärt der Coach. Die Elf trainierte zuletzt auf Schlacke und in der Halle. „Es geht einigermaßen“, meint Höttges zu den Trainingsbedingungen. GVO (17 Punkte) sei fußballerisch gut besetzt und befände sich in Reichweite, so der Trainer des SV Tur Abdin (14 Zähler). Artjom Prieb (Urlaub) und Cemil Yildiz (verletzt) fehlen, der Einsatz von Torwart Mikel Kirst (Leistenprobleme) ist fraglich.

Beim TSV Ganderkesee, der das letzte Spiel am 8. November in Heidmühle absolvierte (1:3), fehlen Jan Kerner (gesperrt nach fünfter Gelber Karte), Selim Kaya (nach Meniskus-Operation), Felix Dittrich (Aufbautraining) und Bryan-Lee Garcia (weilt in Spanien). Der A-Jugendliche Sascha Reepel steht vor seinem ersten Einsatz, litt jedoch zuletzt unter einer Grippe. „Gegen Frisia haben wir noch eine Rechnung offen“, meint Daniel Trainer Lachmund und erinnert damit an das 1:5 im Hinspiel. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse habe seine Mannschaft während er vergangenen Wochen „verhältnismäßig viel“ machen können.

„Wir wollen auf jeden Fall spielen, denn wir haben danach schwere und wichtige Spiele“, begründet Bruns den Tausch des Heimrechts. Der VfB Oldenburg II empfängt den VfL Stenum auf dem Kunstrasenplatz an der Maastrichter Straße. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden“. meint Bruns. Ihm und Cheftrainer Thomas Baake („Wir müssen die Zweikämpfe vernünftig bestreiten und nicht nur Spalier stehen“) fehlen Julian Dienstmaier (Sperre nach fünfter Gelber Karte). Kristian Bruns und Sascha Huntemann stehen wieder im Kader.