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Fußball-Bezirksliga Tur Abdin, Ganderkesee und Stenum kämpfen um Punkte

Von Klaus Ermann | 13.05.2016, 18:53 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum und des TSV Ganderkesee sind am Pfingstwochenende zweimal gefordert. Der SV Tur Abdin Delmenhorst tritt nur an diesem Samstag an.

In der Fußball-Bezirksliga beschert das Pfingstwochenende vielen Mannschaften vorentscheidende Spiele. 13 der 16 Teams befinden sich im Einsatz, elf von ihnen absolvieren zwei Partien. Zu ihnen gehören der TSV Ganderkesee und der VfL Stenum. Der SV Tur Abdin bestreitet ein Treffen. Meister SV Atlas ist spielfrei.

TSV Ganderkesee kämpft um wichtige Punkte

Der TSV Ganderkesee, der als Vierzehnter der Tabelle den ersten Abstiegsplatz belegt, gastiert an diesem Samstag, 16 Uhr, beim TSV Abbehausen und erwartet am Montag, 15 Uhr, den TV Esenshamm – zwei Gegner, die ebenfalls um den Klassenverbleib kämpfen. „Wir müssen vier bis sechs Punkte mitnehmen“, erklärt TSV-Trainer Daniel Lachmund. „Wenn wir das schaffen, sind wir auf einem guten Weg.“

Abbehausen befindet sich im Aufwind. Der TSV hat aus den letzten vier Spielen immerhin fünf Zähler geholt. Bei Esenshamm spielt Torjäger Bünyamin Kapakli (20 Treffer) nach wie vor eine wichtige Rolle. Lachmund: „Wir sind natürlich ehrgeizig und wollen unbedingt Punkte sammeln, aber es wäre Quatsch, den Spielern zu vermitteln, dass diese beiden Spiele ausschlaggebend sind.“ In Abbehausen fehlen die gesperrten Patrick Meyer und Marc Rässler. Timur Nakip hat sich aufgrund einer Mandelentzündung abgemeldet.

SV Tur Abdin will beim Zweiten punkten

Dem ebenfalls abstiegsbedrohten SV Tur Abdin, der am Samstag, 16 Uhr, beim TuS Obenstrohe zu Gast ist, steht Leistungsträger Artjom Prieb wieder zur Verfügung. Den Einsatz von Torhüter Mikel Kirst versieht Co-Trainer Matthias Demir („Andere spielen einen einfachen Fußball. Wir wollen zu viel“) mit einem Fragezeichen. Vor dem Auftritt beim Tabellenzweiten, der sich zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert hat, sagt Demir: „Wir werden versuchen, etwas zu holen. Das ist machbar, denn in dieser Liga kann jeder jeden schlagen – mit Ausnahme von Atlas.“ Während der letzten drei Spiele, so Demir, müsse sich die Mannschaft zusammenreißen, um den Abstieg zu verhindern.

VfL Stenum peilt vier Punkte an

Der VfL Stenum tritt an diesem Samstag ab 16 Uhr bei Frisia Wilhelmshaven an. „Es sind wohl nur 13, 14 Spieler dabei“, sagt Trainer Thomas Baake. Außer verletzten Akteuren fehlen einige VfLer, die aus beruflichen oder privaten Gründen verhindert sind. Auch Baake ist nicht dabei; er wird von Co-Trainer Werner Bruns vertreten. Am Montag, 15 Uhr, erwarten die Stenumer den Tabellenzweiten Obenstrohe am heimischen Kirchweg. Baake, der dann wieder an der Seitenlinie steht, wird wohl ein größeres Aufgebot ins Rennen schicken können. „Das sind zwei Mannschaften, die oben stehen“, sagt er. „Die Spiele werden große Herausforderungen für uns.“ Er hofft, dass sein Team vier Punkte holt.