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Fußball-Bezirksliga Tur Abdin spielt nicht, der Rest hofft auf gutes Wetter

20.11.2015, 18:35 Uhr

Seit Donnerstag steht fest: Im Bereich des Fußballbezirks Weser-Ems wird es für dieses Wochenende keine generelle Absage geben. Das teilte Spielausschussvorsitzender Stefan Brinker mit. Deshalb richteten die Verantwortlichen der Bezirksligisten am Freitag bange Blicke nach draußen und hofften auf keine weitere Niederschläge. Viele Spiele dürften auch dieses Wochenende nicht stattfinden.

Der SV Tur Abdin hatte jedenfalls schon am Freitag Gewissheit, dass das Heimspiel gegen den SV Wiefelstede ausfällt. „Man hat uns mitgeteilt, dass am Wochenende keine Spiele im Stadion stattfinden werden“, erklärt Trainer Andree Höttges. Überrascht von der Absage war er nicht. Denn schon unter der Woche waren die Nebenplätze gesperrt. Die Aramäer kickten stattdessen in der Halle. Für das Wochenende hat Höttges ein Testspiel gegen seinen Ex-Verein TSV Großenkneten geplant, das auf dem Platz des FC Huntlosen angepfiffen werden soll.

Wenig Hoffnungen auf einen Einsatz macht sich auch der SV Atlas, der am Sonntag (14 Uhr) bei SW Oldenburg antreten soll. „Wir gehen davon aus, dass wir nicht spielen werden“, erklärte Team-Manager Tammo Renken – zumal bis Freitag alle Plätze beim Aufsteiger gesperrt waren.

Auf trockenes Wetter hofft auch Thomas Baake, der Trainer des VfL Stenum, vor dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den Tabellendritten Heidmühler FC. „Die Chancen, dass wir spielen, stehen bei 50:50.“ Auf einem seiner Trainingsplätze konnte der VfL am Donnerstag ganz normal trainieren. Der Nebenplatz, auf dem die Partie dann ausgetragen werden soll, sei dagegen „sehr seifig“, erzählt Baake. „Wenn es noch einmal regnet, fällt das Spiel aus.“ Die Konzentration seiner Spieler hoch zu halten, sei derzeit eine seiner wichtigsten Aufgaben, berichtet Baake, der die Situation „total unbefriedigend“ findet. „Das fühlt sich alles schon wie Winterpause an. Dabei haben wir noch vier Spiele.“

Die größten Chancen auf einen Punktspieleinsatz scheint der TSV Ganderkesee zu haben. „Wir müssen abwarten. Es ist schwierig zu sagen, ob wir spielen können. Aber wenn es nicht mehr regnet, haben wir sehr gute Chancen zu spielen“, sagt TSV-Trainer Daniel Lachmund, dessen Mannschaft am Sonntag (14 Uhr) den TuS Obenstrohe erwartet. Am Immerweg waren am Donnerstag zumindest die Trainingsplätze schon in einem wesentlich besseren Zustand als noch zu Beginn der Woche. „Wir konnten ohne Einschränkungen trainieren“, berichtet Lachmund.

Spielen möchten er und sein Team „unbedingt“, denn der TSV hat noch die ärgerliche 1:4-Niederlage vom ersten Spieltag in Obenstrohe im Hinterkopf. „Da waren wir gleichwertig und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt“, erinnert sich Lachmund. Die personellen Voraussetzungen sind in Ganderkesee so gut wie schon lange nicht mehr. „Ich habe wieder 19, 20 Mann im Kader“, atmet Lachmund durch. Auch der lange verletzte Torwart Felix Dittrich , der sich in der Sommervorbereitung verletzt hatte, ist seit zwei Wochen wieder im Training dabei. Nur Jan-Hendrik Kerner (Urlaub und Sperre) fehlt.