Ein Angebot der NOZ

Fußball-Bezirksliga VfL Stenum erkämpft sich 2:2 beim WSC Frisia Wilhelmshaven

Von Frederik Böckmann | 07.10.2018, 19:54 Uhr

Zurückgelegen, geführt – und am Ende einen Punkt mitgenommen: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum sind von ihrem Auswärtsspiel vom WSC Frisia Wilhelmshaven mit einem 2:2 (0:0) zurückgekehrt.

„Es ging hin und her. Ich bin mit dem Unentschieden nicht unzufrieden“, sagte Stenums Coach Thomas Baake nach dem offenen Schlagabtausch mit vielen guten Chancen auf beiden Seiten. In der Tabelle rückte der VfL durch das Remis sogar von Rang vier auf Platz drei vor.

Stenum hatte in ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Die Gäste spielten diszipliniert, machten in der Defensive die Räume konsequent zu und waren nach vorne gefährlich. Die beste Möglichkeit vergab Maximilian Bradler per Pfostenschuss (21.).

VfL Stenum bettelt um Rückstand

„Ihr macht das genau richtig. Ihr seid richtig gut drin in den Zweikämpfen“, sagte Baake in der Halbzeitansprache zu seinen Spielern. Doch den Start in Durchgang zwei verschlief Stenum völlig. Bei zwei Wilhelmshavener Pfostenschüssen durch Henrik Wendt (48.) und Tim Rister (50.) lag die WSC-Führung in der Luft. Stenum bettelte um den Rückstand – und bekam ihn dann auch folgerichtig. Nach einem starken Spielzug der Gastgeber traf Wendt nach mehrmaligen Nachsetzen zum 1:0 (53.). „Ein kurioses Gegentor“, fand Baake.

Doch Stenum wachte nun auf. Erst traf Maximilian Klatte nur Aluminium (58.). Dann drehte der VfL innerhalb von drei Minuten das Match durch zwei „unglaublich tolle Spielzüge in die Tiefe“ (Baake) jeweils über halbrechts. Erst glich Ole Braun nach Klatte-Zuspiel zum 1:1 aus (61.). Dann traf Waldemar Kelm nach Bradler-Vorarbeit (63.) – 2:1. Der Jubel wähnte jedoch nicht lange. Wilhelmshavens Melvin Lamperty köpfte eine Ecke völlig freistehend ein – 2:2 (68.). Danach suchten beide Mannschaften weiter ihr Heil in der Offensive, es blieb aber beim 2:2.