Ein Angebot der NOZ

Fußball-Bezirksliga VfL Stenum gewinnt bei GVO Oldenburg mit 4:1

Von Lars Pingel | 11.10.2015, 19:55 Uhr

Der VfL Stenum hat in der Fußball-Bezirksliga einen Auswärtssieg gefeiert: An diesem Sonntag setzte er sich mit 4:1 (2:1) bei GVO Oldenburg durch.

Die Serie hat gehalten. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum sind mittlerweile seit fünf Spielen ungeschlagen. Mit dem 4:1 (2:1)-Erfolg bei GVO Oldenburg fuhren sie gestern die Punkte elf, zwölf und 13 ein, mit denen sie sich auf den siebten Tabellenplatz vorschoben. „Die mannschaftliche Geschlossenheit war ein Grund für den Sieg“, sagte VfL-Co-Trainer Werner Bruns, der „den Chef“ Thomas Baake (Urlaub) vertrat. „Es gab keinen Ausfall.“ Der zweite Erfolgsgarant sei die großartige Einstellung aller Spieler gewesen, erklärte Bruns, die vor allem in der zweiten Halbzeit „um jeden Ball gekämpft haben“. Lennart Höpker (13. Minute), Viktor Stetinger (41., 77.) und Krisitian Bruns (90.) schossen die VfL-Tore. Lasse Uber (11.) hatte die Oldenburger in Führung gebracht.

Stenumer nutzen ihre Chancen

Dass seine Mannschaft in Rückstand geriet, sei nicht unverdient gewesen, gab Werner Bruns zu. GVO habe seinem Team mit gutem Kurzpassspiel durch die Mitte große Schwierigkeiten bereitet. Die Stenumer verwerteten ihre Torchancen aber besser als die Gastgeber. Auf Ubers 1:0 antworteten sie schnell mit einem Kopfballtreffer von Höpker, der eine Flanke von Julian Dienstmaier verwertete. Mit einem weiteren Kopfballtor – Stetinger profitierte von Kevin Gerlachs Vorlage – sicherte sich der VfL die Pausenführung. Die verdankte er auch seinem starken Torwart Ole Siedenburg, der unter anderem gegen Arkadius Wojcik, der alleine auf ihn zulief, glänzend reagierte (29.).

VfL macht Räume eng

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Stenumer die Partie in den Griff. „Wir haben super verschoben“, lobte Bruns. Dadurch hatten die Gastgeber keinen Raum mehr, ihre Angriffe auszuspielen. Der VfL belohnte sich mit zwei weiteren Treffern für seine Mühen. Erst bereitete Dienstmaier mit einer flachen Hereingabe Stetingers zweites Tor vor (77.), dann nutzte Kristian Bruns (90.), der zuvor mit einem Kopfball an der Latte gescheitert war (81.), einen Fehler von GVO-Torwart Lasse Dworzczak. „Letztendlich war unser Sieg verdient“, fand Werner Bruns, „auch wenn er vielleicht etwas hoch ausgefallen ist.“