Ein Angebot der NOZ

Fussball-Bezirksliga VfL Wildeshausen tritt bei Eintracht Wiefelstede an

Von Lars Pingel | 30.09.2017, 15:01 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen treten an diesem Sonntag, 1. Oktober, auswärts an: Ab 15 Uhr sind sie bei Eintracht Wiefelstede gefordert.

Die Enttäuschung über eine schwere Saison 2016/2017, die mit dem Abstieg aus der Landesliga zu Ende gegangen war, haben sich die Fußballer des VfL Wildeshausen in den vergangenen Wochen schnell und eindrucksvoll von der Seele gespielt. „Es läuft“, sagt ihr Trainer Marcel Bragula vor dem siebten Auftritt 2017/2018 in der Bezirksliga bei Eintracht Wiefelstede, der an diesem Sonntag um 15 Uhr (Sportplatz Am Breeden) beginnt. „In der Mannschaft stimmt es auf und neben Platz“, ergänzt Bragula und nennt damit zwei Gründe für die sechs Siege aus sechs Spielen, die der VfL mit zum Tabellen-14. (4 Punkte) ins Ammerland nimmt.

VfL hat schon 28 Saisontore erzielt

Der Teamgeist ist die Basis für die Erfolgsserie. Hinzu kommt: Bragulas Mannschaft hat ihr Spielsystem verinnerlicht. Mit viel taktischer Disziplin nahm sie ihren Konkurrenten oft den Spaß am Ballbesitz und hatte gegen die meist defensiv eingestellten Gegner genug Geduld, auf eigene Gelegenheiten zu warten. Die nutzt der VfL dann mit schnellen Kombinationen über mehrere Stationen, aber auch mit langen Pässen. „Grundsätzlich ist es schon das Ziel, den Ball am Boden zu halten“, erklärt Bragula: „Doch eine Spielverlagerung oder auch mal eine Flanke in den Strafraum gehören natürlich auch dazu.“ Erst recht, wenn dort in Rene Tramitzke ein Mittelstürmer bereitsteht, der diese mit hoher Effektivität verwerten kann. Neun Treffer hat er schon erzielt. Insgesamt kommt der VfL bereits auf 28 Tore, ganz zwei hat er bisher kassiert.

Bragula geht davon aus, dass Wiefelstede „aus einer starken Abwehr heraus auf Konter über die schnelle Spitze lauern wird“. Es könnte also sein, dass die Geduld des VfL-Teams wieder auf eine Probe gestellt wird. Doch der Trainer bereitet sich und seine Spieler auch auf anderes vor, also auch auf offensiver agierende Gastgeber. „Man weiß ja nie“, sagt Bragula, der sich freut, dass es „personell soweit ganz gut“ aussieht. Außenverteidiger Janik Wallner wird allerdings erneut verletzt passen müssen. „Es wird noch mindestens drei Wochen dauern, bis er wieder dabei ist“, sagt Bragula.