Ein Angebot der NOZ

Fußball-Kiste Atlas-Legenden sorgen sich um ihren Ex-Klub Werder

Von Klaus Erdmann und Frederik Böckmann | 01.11.2017, 16:29 Uhr

In der heimischen Fußball-Szene ist immer etwas los. Wir haben einige Kurznachrichten im Überblick.

„Zeitspiel“ berichtet über SV Atlas.„Zeitspiel“, das Magazin für Fußball-Zeitgeschichte, berichtet in der nächsten Ausgabe, die Anfang Dezember erscheint, über den SV Atlas. „Wir planen einen neunseitigen Bericht“, teilte Frank Willig, der mit Hardy Grüne das Herausgeber-Duo bildet, am Rande des Treffens der Atlas-Legenden mit. In seiner Reihe „Traditionsklubs“ stelle das Magazin Vereine vor, die spannend seien. Man berichte über das Stadion, die Fanszene und den Stand der Dinge. Willig gehört übrigens auch dem Vorstand des Oberligisten und Atlas-Konkurrenten Arminia Hannover an. Beim 0:0 gegen den TB Uphusen beobachtete er die Delmenhorster, die am Sonntag, 19. November bei den Arminen antreten. Das Spiel beginnt um 14 Uhr.

Busfahrt des Fanclubs Blau-Gelb Reloaded. Mitglieder des SVA-Fanclubs Blau-Gelb Reloaded fahren am 19. November mit dem Bus nach Hannover, um ihre Mannschaft zu unterstützen. „Vor dem Spiel treffen wir uns mit Fans der Arminia und tauschen uns mit ihnen aus“, sagt Bert Drewes, einer der Sprecher des Delmenhorster Fanclubs. „Die Nachfrage zu der Fahrt nach Hannover ist groß.“ Hier geht’s zum Themenportal des SV Atlas

Pokalspiele der Frauen am Wochenende. Im Viertelfinale des Kreispokals der Frauen stehen folgende Partien auf dem Programm: SG Lastrup/Hemmelte II – SV BW Langfördern (Freitag, 18.30 Uhr), VfL Markhausen – SV Carum (Samstag, 15 Uhr), BV Cloppenburg III – BV Scharrel (Sonntag, 11 Uhr) und SV BW Galgenmoor – TuS Lutten (Samstag, 25. November, 14 Uhr).

Rene Tramitzke führt vor Can Blümel. In der Torjägerliste der Bezirksliga Weser-Ems 2 liegen zwei Spieler vorne, die Trikots hiesiger Vereine tragen. Es führt der Wildeshauser Rene Tramitzke, der beim 1:1 des Spitzenreiters beim VfB Oldenburg II bereits seinen 13. Saisontreffer erzielte. Verfolger Nr. 1 ist Can Blümel vom SV Tur Abdin. Auf seinem Konto befinden sich neun Tore. Ole Braun (VfL Stenum) und Devin Isik, der für Aufsteiger SV Baris spielt, langten bisher jeweils siebenmal zu.

Ina Timmermann trifft für die Auswahl. Im Vorfeld des norddeutschen Länderpokalturniers am Wochenende in Malente haben die U16-Juniorinnen des Niedersächsischen Fußball-Verbandes im Rahmen eines Trainingslehrgangs in Barsinghausen zwei Testspiele bestritten. Zum 10:0 (5:0) gegen die B-Juniorinnen der TSG Ahlten (Niedersachsenliga) steuerte Ina Timmermann (VfL Stenum) einen Treffer bei. Gegen die U15-Junioren des JFV Calenberger-Land, Erster der Landesliga Hannover, verlor Timmermanns Team mit 0:10 (0:5).

10. Wintercup des VfL Stenum. Die Jugendabteilung des VfL Stenum veranstaltet vom 27. bis 30. Dezember sowie vom 4. bis 7. Januar in der Schierbroker Halle Altengraben den bereits 10. Wintercup. C-, D-, E-, F- und G-Jugendmannschaften beteiligen sich an diesem Event.

Oythe führt Landesliga an. In der Landesliga nehmen zwei Ex-Wildeshauser Kurs Richtung Oberliga: Allrounder Liridon Stublla und Innenverteidiger Marcel Hesselmann führen mit dem VfL Oythe die Tabelle an und haben nach dem 1:0-Erfolg am Dienstag bei Kickers Emden nun fünf Punkte Vorsprung (bei einem Spiel mehr) auf den Zweiten BV Essen. Vizemeister BW Lohne, das sich in der vergangenen Spielzeit ein packendes Titelrennen mit dem SV Atlas lieferte, steckt dagegen nach einer späten 1:3-Niederlage gegen Holthausen-Biene als Drittletzter ganz tief im Abstiegskampf.

Zweitligisten empfangen namhafte Gegner. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat für das Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen interessante Paarungen aus dem Lostopf gezogen. So erwartet Zweitliga-Tabellenführer Arminia Bielefeld, der am Sonntag beim TV Jahn Delmenhorst mit 5:1 gewann, Turbine Potsdam. Der VfL Wolfsburg, Titelverteidiger und Deutscher Meister, spielt beim Zweitliga-Siebten BV Cloppenburg. Und der SV Meppen erwartet den FC Bayern. Die Spiele werden am 2. und 3. Dezember ausgetragen.

Und zu guter Letzt. Bernd Schmidt und Günter Bernard, Ex-Werder-Größen und Teilnehmer des Treffens der Atlas-Legenden, machen sich um „ihre“ Grün-Weißen verständlicherweise Sorgen. Schmidt: „Für Werder wird es schwer. Momentan überwiegt bei mir das weinende Auge.“ Bernard: „Es geht nicht jedes Jahr so gut wie in der letzten Saison. Der SVW wird stärker gemacht, als er ist.“ Die langjährigen Werderaner machten ihre Aussagen vor dem 0:3 gegen Augsburg und vor der Entlassung von Trainer Alexander Nouri. Mehr über Werder Bremen lesen Sie in unserem Themenportal