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Fußball-Kiste Mustafa Azadzoy kuriert Verletzung in der Heimat aus

Von Frederik Böckmann, Lars Pingel und Klaus Erdmann | 11.07.2018, 15:23 Uhr

Fußball-Kreisligist Ahlhorner SV setzt seine Transferoffensiv fort, Kevin Schindler hat einen neuen Verein: Das sind einige unserer kompakten Nachrichten in unserer Fußball-Kiste.

 Azadzoy auf Heimatbesuch. Der in Thailand tätige Delmenhorster Fußball-Profi Mustafa Azadzoy weilt zur Zeit in seiner Heimatstadt. Der Grund: Nach einem Knöchelbruch, den er sich im ersten Rückrundenspiel für seinen Leihclub Chiangmai FC (2. Liga) zuzog, möchte sich Azadzoy von seinen bewährten Ärzten und Physiotherapeuten behandeln lassen. „In vier Wochen möchte ich wieder fit sein“, sagt der 25-Jährige. Dann geht‘s zurück nach Thailand, wo er im Oktober bei seinem Stammclub Changrai United FC (1. Liga) die Vorbereitung für die neue Saison aufnimmt. Die Zeit in Delmenhorst nutzt Azadzoy natürlich auch für den Besuch vieler Fußballspiele – wie dem internen Testspiel zwischen dem SV Atlas I und SV Atlas II (mit seinem Bruder Dariusch) oder dem Dionysos-Sommer-Cup. 

 Stublla nach Ahlhorn. Ex-Atlas-Allrounder Liridon Stublla hat den Oberliga-Aufsteiger VfL Oythe verlassen – und wechselt gemeinsam mit seinem Bruder Mirsad (vom SV Mörsen-Scharrendorf) zum Kreisligisten Ahlhorner SV. Die Stublla-Brüder sind nach dem Ibrahim-Trio Bassal, Zana und Mazulum sowie Bartosz Drozdowski (ebenfalls SV Mörsen-Scharrendorf) die nächsten hochkarätigen Verpflichtungen bei der Mannschaft von Neu-Trainer Servet Zeyrek (früher u.a. SV Tur Abdin, VfB Oldenburg II).

 Oythe verstärkt sich mit Brüggemann. Apropos Oberliga: Aufsteiger VfL Oythe hat Chris Brüggemann vom Oberliga-Absteiger TuS Sulingen verpflichtet. Es ist Neuzugang Nummer vier nach dem Wildeshauser Janek Jacobs (BV Cloppenburg) sowie Dustin Beer und Markus Lübberding (beide BW Lohne). Der Wildeshauser Marcel Hesselmann kehrt erst Ende September in den VfL-Kader zurück. Der zuverlässige Innenverteidiger weilt zur Zeit studientechnisch in Japan und trainiert dort in einem Uni-Team mit.

 Schindler wechselt in die Niederlande. Der Fußball-Profi Kevin Schindler hat einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige, gebürtiger Delmenhorster, unterschrieb beim niederländischen Zweitligsten SC Cambuur Leeuwarden einen Ein-Jahres-Vertrag, der eine Option auf eine weitere Spielzeit beinhaltet. Das teilte der Verein gestern auf seiner Internetseite mit. Schindler, der unter anderem für Werder Bremen und den FC St. Pauli spielte, war zuletzt, bis Ende 2017, beim FC Cincinnati in den USA aktiv.

 TV Jahn besucht SV Meppen. Die Zweitliga-Fußballerinnen des SV Meppen, die sich in einem Trainingslager in Sögel auf die Saison 2018/19 vorbereiten, haben den TV Jahn zu einem Testspiel eingeladen. „Das ist ein Kompliment für uns“, betont Jahns Cheftrainer Claus-Dieter Meier, dessen Regionalliga-Team am Sonntag, 13 Uhr, gegen die Emsländerinnen antritt. „Wir können allerdings nicht die volle Besetzung aufbieten, denn einige Spielerinnen sind im Urlaub“, ergänzt Meier.

 Feste Winterpause in Ostfriesland. Der Spielausschuss des Großkreises Friesland hat nach Absprache mit den Vereinen beschlossen, dass der Spielbetrieb im Herrenbereich künftig von Ende November bis Mitte Februar ruht. Das berichtet die „Ostfriesen-Zeitung“. Der Saisonstart von der Ostfrieslandliga abwärts erfolge generell am ersten August-Wochenende, heißt es weiter.

 Sascha Mahler trainiert TV Jahn III. Mit Sascha Mahler (zuvor FC Huchting) stellen die Frauen des TV Jahn III (Kreisklasse Mitte) einen neuen Trainer vor. Mahler löst Andreas Matzdorf ab, der sein Amt aus persönlichen Gründen abgegeben hat. Das erste Punktspiel bestreitet Jahn III am Samstag, 11. August, ab 17 Uhr bei BW Lohne II. Am Sonntag, 19. August, 15.45 Uhr empfangen die Delmenhorsterinnen den SV RW Visbek.

 Und zu guter Letzt. „Nicht ohne meine Mädels“ – unter diesem Motto präsentiert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine große Offensive für den Frauen- und Mädchenfußball. In einer Mitteilung heißt es: „Die Kampagne soll zeigen, wie cool und vielfältig Mädchenfußball ist. Und wie viel Spaß es macht, die Erlebnisse mit Freundinnen zu teilen.“ Teil dieser großen Offensive sind bewährte Projekte wie der „Tag des Mädchenfußballs“ sowie weitere Angebote für Vereine und interessierte Mädchen, zum Beispiel auf der neuen DFB.de-Kampagnenseite.