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Fussball-Kreisliga 2017/2018 SpVgg Berne erklärt Klassenerhalt zum Saisonziel

Von Andreas Bahlmann, Andreas Bahlmann | 05.08.2017, 16:30 Uhr

Die SpVgg Berne geht mit einer nur leicht veränderten Mannschaft in die Kreisliga-Saison 2017/2018. Trainer Michael Müller erklärt, dass der Klassenerhalt das Saisonziel ist.

„Ich bin kein Freund großer Veränderungen im Kader“, sagt Michael Müller mit Blick auf die zu Ende gehende punktspiellose Zeit. Der Delmenhorster ist seit bereits Juli 2013 Spielertrainer der Fußballer des SpVgg Berne, Am Sonntag, 13. August, steht für seine Mannschaft beim TSV Ippener das erste Punktspiel der Saison 2017/2018 in der Kreisliga an. „Eine Mannschaft muss langsam wachsen und zusammenfinden, dann hat man eine gute Substanz und auch die Neuzugänge fügen sich leichter ein“, erklärt Müller. Deshalb wurde der Kader in der Sommerpause nur leicht verändert.

B-Junior Dominik Nordenholt im Kreisliga-Kader

Das Berner Team geht mit nur einem Zugang von einem anderen Verein in die Saison. Edsson Ramos kam vom SV Brake II (1. Kreisklasse Wesermarsch) und dient Müller als positives Beispiel für seine Einstellung. „Er hat sich wirklich sehr gut bei uns gemacht“, sagt Müller. Zwei weitere Verstärkungen kamen aus den eigenen Reihen. Dennis Conze-Wichmann spielte bislang in der zweiten Mannschaft (1. Kreisklasse), Dominik Nordenholt kommt von den B-Junioren. „Ich trainiere hier auch die B-Jugend. Da wir zur Zeit keine A-Jugend-Mannschaft stellen, habe ich Dominik, der sich zuletzt fußballerisch im Jugendbereich sowieso etwas unterfordert fühlte, gefragt, ob er richtig Fußball spielen will“, sagt Müller über den talentierten Jugendlichen: „Seitdem trainiert er bei der Ersten mit.“ Einsetzen kann er Nordenholt dort in Punktspielen aber erst ab Ende Oktober, nach seinem 18. Geburtstag. Derweil hat Sebastian Gonschorek (nach Wiefelstede) die SpVgg verlassen. Stefan Keil wird aus beruflichen Gründen nicht mehr regelmäßig zur Verfügung stehen.

Mannschaft mit Perspektive

Müller, der als Spieler und Spielertrainer unter anderem beim VfL Osnabrück, Werder Bremen, SV Wilhelmshaven und beim SV Atlas Delmenhorst tätig war, setzt auf die gute Stimmung im Kader, der 21 Spieler umfasst. Das ist „ein eingeschworenen Haufen“, sagt Müller. Die junge Mannschaft habe gute Perspektiven, müsse aber noch weiter wachsen. Müller hofft, dass sie in zwei Jahren so gefestigt ist, dass sie in der Kreisliga um Platz fünf mitspielen kann. Für die am 13. August beginnende Punktspielserie wurde aber erst einmal der Klassenerhalt zum vorrangigen Saisonziel erklärt, denn Müller sieht die Kreisliga im Vergleich zur Vorsaison stärker aufgestellt. Er erinnert zudem an die zurückliegende Spielzeit 2016/2017 als seine Mannschaft nach guter Hinrunde mit 20 Punkten aus 15 Spielen den sechsten Platz belegte, dann aber in der zweiten Saisonhälfte abbaute. In den anderen 15 Spielen fuhr sie nur noch 13 Punkte ein und sackte auf den zwölften Rang in der Abschlusstabelle ab.

Michael Müller will sich auf Trainerarbeit konzentrieren

Damit seine Mannschaft ihren eigenen Weg finden kann, möchte Müller in dieser Saison nur noch als Trainer und nicht mehr als Spielertrainer agieren. „Ich möchte nur noch aus Spaß in unserer dritten Herren spielen und den Jungs in ihrer weiteren Entwicklung auf dem Feld nicht im Wege stehen“, erklärt der 47-Jährige. Er sagt aber auch: „Sollte Not am Mann sein, ist grundsätzlich der eine oder andere Einsatz natürlich nicht ausgeschlossen.“