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Fussball-Kreisliga FC Hude feiert klaren 5:1-Sieg über TSV Ganderkesee

Von Andreas Bahlmann, Andreas Bahlmann | 28.10.2017, 19:21 Uhr

Der Fußball-Kreisligist FC Hude hat einen 5:1-Heimsieg über den TSV Ganderkesee gefeiert. Torben Liebsch erzielte in der ersten Halbzeit vier Tore. Die für Sonntag angesetzten Partien fielen aus.

Am Sonntag wurden in der Fußball-Kreisliga keine Spiele mehr ausgetragen. Nach den starken Regenfällen in der Nacht zu Sonntag wurden die Begegnungen TV Munderloh - SV Achternmeer, TuS Heidkrug - TV Dötlingen und TSV Ippener - Harpstedter TB abgesagt.

 FC Hude - TSV Ganderkesee 5:1. Die erste Großchance des Spiels hatte der TSV in der 2. Minute. Dennis Hasselberg zog nach einer kurz ausgeführten Ecke aus 18 Metern volley ab, doch FCH-Torwart Christopher Schnake reagierte glänzend. Im direkten Gegenzug nutzte Torben Liebsch ein Missverständnis in der TSV-Abwehr – Hude führte mit 1:0 (3.). Der Gastgeber setzte unerbittlich nach. In der 9. Minute verwertete Liebsch einen erneuten Abwehrfehler zum 2:0. Spätestens jetzt war klar, dass Ganderkesee einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Dagegen gelang Torben Liebsch nahezu alles: In der 23. Minute machte er mit dem 3:0 den Hattrick perfekt.

Der TSV bekam einfach keinen Zugriff auf das Spiel, schaffte aber in der 33. Minute, nach einem Eckstoß, den Anschluss zum 1:3. Hudes Sirus Timouri fälschte den Ball per Kopf ins eigene Tor ab.

Vier Minuten später erzielte Liebsch mit seinem vierten Tor das 4:1. Der TSV war mit diesem Zwischenstand noch gut bedient, weil der FCH etliche gute Torchancen nicht genutzt hatte. In der 45. Minute sah der Ganderkeseer Jan Kerner nach wiederholtem Foulspiel auch noch Gelb-Rot. Damit war die Partie für den TSV endgültig gelaufen. Es ging nach der Pause nur noch um Schadensbegrenzung, was auch einigermaßen glückte, da der Torhunger der Huder gestillt zu sein schien. Sie schalteten einige Gänge runter. Julian Arciszewski (73.) traf zum 5:1-Endstand. Ab der 63. Minute spielte auch Hude nur zu zehnt, weil Jannik Meyer sich nach einem Foulspiel zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür Rot erhielt.

„Die Jungs haben das richtig gut gemacht und die Vorgaben toll umgesetzt“, lobte Lars Möhlenbrock seine Mannschaft. TSV-Co-Trainer Patrick Meyer hakte die Niederlage schnell ab: „Ich will gar nicht lange darüber nachdenken. Solche Tage gibt es nun mal einfach im Fußball.“

 FC Huntlosen - Delmenhorster TB 2:0. DTB-Trainer Andre Tiedemann analysierte das Spiel seines Teams mit einem Wort: „Katastrophe.“ Die Delmenhorster taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Huntlosen spielte bissiger, gewann die wichtigen Zweikämpfe und hatte Stefan Merz, der mit seinen Toren in der 19. und 39. Minute die Überlegenheit auch in Zählbares ummünzte. Nach der Pause probierte der DTB zwar, zum Anschlusstreffer zu kommen, war aber weiterhin glück- und drucklos in seinen Aktionen. Der FCH machte zwar trotz weiterer Gelegenheiten keine Tore mehr, behielt aber bis zum Abpfiff die Kontrolle. Trainer Andree Höttges war zufrieden. „Wir haben überzeugt, unsere Einstellung stimmte. Wir haben verdient gewonnen.“

 VfR Wardenburg - Ahlhorner SV 2:1. Der VfR legte in der zweiten Halbzeit den Schalter um und verhinderte so einen Triumph für ASV-Trainer Jörg Beckmann an seiner alten Wirkungsstätte. In einer überaus zerfahrenen ersten Halbzeit, mit vielen Fehlpässen und wenig Spielfluss auf beiden Seiten, gingen die Gäste in der 38. Minute nach einem Eckstoß durch Ole Specht in Führung. Wardenburgs Trainer Sören Heeren reagierte in der Pause und brachte in Sven Hörnlein einen zweiten Stürmer, was sich sofort positiv auf das Spiel des VfR auswirkte. Er setzte den ASV mit frühem Pressing unter Druck und zwang den Gegner so zu Fehlern. Nach einer Balleroberung schalteten die Gastgeber schnell um, Hörnlein legte quer und Dennis Beckmann glich in der 61. Minute aus. Der VfR blieb weiter dran, während die Ahlhorner kaum noch über die Mittellinie kamen. Hörnlein vollendete einen Angriff zum 2:1 (72.), die Partie war gedreht. In der 84. Minute sah Ahlhorns Zidan Arslan wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. In Unterzahl gab es dann für die Gäste nichts mehr zu holen. Heeren freute sich über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft: „Die erste Halbzeit war ganz brotlose Kunst von uns, aber nach der Pause haben wir dem Gegner keine Luft mehr gelassen.“

 TSV Großenkneten - SVG Berne 0:0. Bernes Trainer Michael Müller nahm den Auswärtspunkt im Kampf gegen den Abstieg gerne mit nach Hause: „Wir müssen einfach mit dem Unentschieden zufrieden sein, weil unsere Leistung nicht so stark war wie in den letzten Spielen.“ Keine der beiden Mannschaften konnte sich in diesem kampfbetonten Spiel entscheidend durchsetzen, so blieb es beim gerechten torlosen Ergebnis.