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Fußball-Kreisliga FC Hude verkürzt Rückstand auf die Kreisliga-Spitze

Von Manfred Nolte, Manfred Nolte | 20.03.2016, 22:26 Uhr

Der FC Hude, Tabellenzweiter der Fußball-Kreisliga, behauptet sich mit 4:1 bei Kellerkind TV Jahn Delmenhorst und rückt Spitzenreiter Wardenburg auf die Pelle.

Delmenhorst. Im Duell Abstiegskandidat gegen Titelanwärter haben sich die Kreisliga-Fußballer des FC Hude mit 4:1 (1:0) beim TV Jahn behauptet. Die Huder haben den Rückstand zu Spitzenreiter VfR Wardenburg (2:2 in Achternmeer) auf sechs Punkte verkürzt. Sie haben zwei Spiele weniger absolviert als der VfR.

Doppelschlag bringt die Entscheidung

Im ersten Abschnitt tat sich der Favorit schwer. Die Hausherren warteten ab und hatten in der Anfangsphase nach Eckbällen zwei klare Chancen. Julian Arciszewski brachte die Huder nach einer halben Stunde in Front. Zum 2:0 verwandelte Cüneyt Yildiz eine Ecke direkt. Damit war der Widerstand der Jahner so gut wie gebrochen, zumal Cem Oflazoglu nach einer Stunde eine Matchstrafe kassierte. Mit einem Doppelschlag (67./68.) sorgten Nils Sandau und Baris Sarikaya endgültig für klare Verhältnisse. Mit einem Elfmeter gelang dem eingewechselten Routinier Frank Palubitzki eine Ergebniskorrektur.

Das Resultat spiegelt den Spielverlauf wider, denn der FC steigerte sich im zweiten Durchgang mächtig und stand vor einem noch höheren Erfolg. Dabei mussten noch einige Leistungsträger wegen Sperre oder Verletzung ersetzt werden.

Cakmak ärgert sich über Platzverweis

Jahn-Coach Timur Cakmak sprach von einer verdienten Niederlage: „Wir haben im ersten Abschnitt taktisch klug agiert, sind nach der Pause aber förmlich an die Wand gespielt worden.“ Die Matchstrafe gegen Leistungsträger Oflazogli schmerze wegen der Sperre sehr. „Heute durften wir nicht mehr erwarten. Es folgen wichtige Spiele gegen Hürriyet und Baris, da müssen wir punkten, wenn wir den Klassenerhalt noch schaffen wollen“, sagte der Übungsleiter. Cakmak sah erneut Schwächen bei Standardsituationen.

Voigt: Wardenburger Patzer interessiert nicht

Gegenüber Torsten Voigt war mit der Leistung in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. „Wir haben uns das Leben gegen einen kampfstarken Gastgeber unnötig schwer gemacht, haben uns nach der Pause mächtig gesteigert und einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg eingefahren“, sagte er. Das 2:2 des Spitzenreiters Wardenburg in Achternmeer interessiere ihn derzeit wenig. „Es sind noch jede Menge Spiele zu absolvieren, da müssen wir nicht auf die Konkurrenz schauen. Noch brauchen keine Rechenspiele angestellt werden. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und Woche für Woche unsere Hausaufgaben machen“, sagte Voigt, der seine Elf nicht unter Druck sieht. Noch sei Wardenburg in der Tabelle ein Stück voraus. Von seinem Team fordere niemand Meisterschaft und Aufstieg und so könne man der Hetzjagd der nächsten Wochen gelassen entgegensehen.