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Fußball-Kreisliga Murat Turan wird Interimstrainer bei RW Hürriyet

Von Lars Pingel | 18.08.2015, 20:31 Uhr

Der Fußball-Kreisligist RW Hürriyet Delmenhorst sucht weiter nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Trainer Chawkat El-Hourani. Bis der gefunden sei, werde die Mannschaft von Murat Turan betreut, erklärte Manager Ergün Günal am Dienstag.

Die erhoffte schnelle Lösung wurde nicht gefunden. „Wir brauchen noch etwas Zeit“, sagte Ergün Günal, Manager des Fußball-Kreisligisten RW Hürriyet, am Dienstag auf die Frage, wer Nachfolger des am Sonntag vor allem aus privaten Gründen zurückgetretenen Trainers Chawkat El-Hourani wird. Günal hatte, wie berichtet, gehofft, dass der neue Coach schon nach einer Vorstandssitzung am Montagabend feststehen würde. Dass es dazu nicht gekommen sei, läge auch daran, dass zwei der drei Kandidaten derzeit Kollegen bei anderen Vereinen vertreten, erklärte Günal. Spätestens in zwei Wochen werde der Verein den neuen Trainer präsentieren.

Kandidaten weisen viel Erfahrung auf

„Wir suchen jemanden, der schon Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt hat“, erklärte Günal. Das trifft, fügte er an, auf die drei Kandidaten zu, mit denen Gespräche geführt würden.

Murat Turan war schon 2011/2012 RWH-Trainer

„Eigentlich wollte ich, dass wir mit dem neuen Trainer in das Spiel gegen Jahn gehen“, sagte Günal. Am Sonntag ab 15 Uhr trifft Hürriyet im Stadion auf den Stadtrivalen. Die Verantwortung für das RWH-Team trägt dann Murat Turan, der für den Verein einige Jahre lang als Spieler und in der Saison 2011/2012 schon einmal als Coach tätig war. Turan werde die Mannschaft so lange betreuen, bis der El-Hourani-Nachfolger gefunden sei, sagte Günal.

Die ersten drei Saisonspiele gingen verloren

Hürriyet war als Meisterschaftsanwärter in die Saison gestartet, hat die ersten drei Spiele allerdings verloren. „Wir müssen erst einmal kleinere Brötchen backen“, sagte Turan. „Wir sind Tabellenletzter. Es geht darum, die Punkte zurückzuholen, die wir verloren haben.“ Bereits am Dienstagabend leitete er das Training der Mannschaft. „Sie hat viel Potenzial“, erklärte er. „Sie schöpft es allerdings nicht aus.“ Um wieder in die Erfolgsspur zu finden, müsse das Team diszipliniert auftreten. Darauf lege er „viel Wert“, sagte Turan.