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Fußball-Kreisliga Schüttel trägt Ganderkesees 2:8-Klatsche mit Humor

Von Andreas Bahlmann | 18.11.2018, 22:13 Uhr

Der Ahlhorner SV hält den Anschluss an das Spitzenduo der Fußball-Kreisliga. Der Tabellendritte gewann am Sonntag mit 8:2 gegen den TSV Ganderkesee und liegt damit weiter fünf Zähler hinter Spitzenreiter TuS Heidkrug (45) und drei Zähler hinter dem zweitplatzierten TSV Großenkneten (43).

 Ahlhorner SV - TSV Ganderkesee 8:2. Der TSV trat ersatzgeschwächt an, Trainer Stephan Schüttel standen, einschließlich der Aushilfen aus der zweiten Mannschaft, nur 13 Spieler zur Verfügung. Die Notelf lauerte gegen zu Beginn ungestüm anrennende Gastgeber auf Konter. Sie schaltete nach Balleroberungen konsequent um – und hatte Erfolg. Dennis Hasselberg brachte Ganderkesee durch zwei schon fast sensationelle Tore aus spitzem Winkel mit 2:0 in Führung (16., 23.).

Die Ahlhorner zeigten sich unbeeindruckt, profitierten aber auch von vermeidbaren Fehlern und Ballverlusten der Gäste, die sie ins Spiel zurückbrachten. „Ungefähr bis zur 40. Minute war noch alles in Ordnung, ab dann waren wir aber in der Winterpause. Da passte bei uns nichts mehr zusammen und führte zu einigen richtigen Slapstick-Toren“, trug Schüttel die Klatsche mit Humor.

Ein Abwurf von TSV-Keeper Christian Klattenhoff landete am Rücken von Jan-Philipp Güthler, der sich freilaufen wollte, aber seinen Torwart noch nicht im Blick hatte. Von dort sprang der Ball in die Füße des Gegners: Liridon Stublla verkürzte auf 1:2 (39.). Den Ausgleich erzielte Zana Ibrahim per Strafstoß, nachdem der ASV-Stürmer Viet Duc Tommy Duong im Strafraum von zwei TSV-Abwehrspielern in die Zange genommen worden war (44.).

Nach der Pause ließ Ahlhorn seinem Gast keine Chance mehr. Bassal Ibrahim (50.), Hayri Sevimli (55., Elfmeter nach Foul an Bassal Ibrahim) und Bassal Ibrahim (56.) sorgten schnell für klare Verhältnisse. Zana Ibrahim (60., 87.) und Volkan Cabuk (70.) legten nach. „Bis auf die Gegentore hat bei uns alles zusammengepasst. Das war hochverdient“, meinte ASV-Trainer Servet Zeyrek.

 RW Hürriyet Delmenhorst - TV Munderloh 0:0. Es war kein schönes Spiel, denn die holprigen Platzverhältnisse ließen kaum Kombinationsfußball zu. „Sagen wir mal so: Wir haben wenigstens zu Null gespielt. Die Mannschaft, die das erste Tor geschossen hätte, hätte auch gewonnen. So sind solche Spiele eben“, sagte Munderlohs Trainer Ralf Eilenberger nach dem Unentschieden.