Ein Angebot der NOZ

Fussball-Kreisliga SV Baris Delmenhorst feiert den elften Sieg in Folge

Von Andreas Bahlmann und Lasse Bahlmann | 09.10.2016, 22:45 Uhr

In der Fußball-Kreisliga hat der SV Baris Delmenhorst mit einem 7:1 über den KSV Hicretspor Delmenhorst den elften Sieg in Serie gefeiert. Die Verfolger des Tabellenführers tauschten derweil die Plätze. Der TSV Ganderkesee gewann mit 4:2 beim TuS Heidkrug, während der VfR Wardenburg ganz spät das 1:1 beim TV Dötlingen kassierte.

SV Baris - KSV Hicretspor 7:1. Bereits zur Pause hatte der SV Baris durch Treffer von Shewket Osef (18.) und Mert Caki (42.) die Weichen auf Sieg gestellt. Doch wirklich überzeugen konnte der Spitzenreiter erst im zweiten Durchgang, als Fynn Birke (63./82.), Justin Lentz (67.), Tolga Caki (72.) und Cumali Tuner (90.+1) noch fünf weitere Tore zum Kantersieg beisteuerten. „Die erste Halbzeit war schlecht von uns, Wir haben zu viele Chancen zugelassen“, monierte Baris-Trainer Önder Caki. Denn SVB-Torwart Orhan-Can Karakaya parierte in Hälfe eins vier Mal großartig. „Hätte Hicretspor seine Chancen gemacht, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen.“ Nach der Pause habe seine Elf dann schließlich alles besser gemacht, fand Caki. Den vergebenen Möglichkeiten in Durchgang eins trauerte Hircet-Coach Chawkat El-Hourani hinterher: „Wir müssen zur Pause vier Tore machen.“ Und: „Das 0:1 fiel mal wieder durch einen Torwartfehler.“ Knackpunkt für El-Hourani war jedoch die Situation vor dem 2:0. „Wir müssen einen Elfmeter bekommen und im Gegenzug schießt Baris dann das Tor.“ Nach der Pause sei seine Elf dann „einfach platt“ gewesen, sagte El-Hourani.

TuS Heidkrug - TSV Ganderkesee 2:4. Heidkrugs Trainer Selim Karaca war nach der verdienten Niederlage enttäuscht. „Die erste Halbzeit ging klar an Ganderkesee, da haben wir uns zu sehr auf das Tore verhindern konzentriert. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar spielüberlegen, haben aber nichts aus unseren riesengroßen Möglichkeiten gemacht.“ Die Chancenverwertung war ein Aspekt, in dem die Ganderkeseer den Hausherren klar überlegen waren. Kristof Kramer (45.+1, Kopfball), Michael Eberle (68./79.) und Robin Ramke (72.) nutzten die wenigen Gelegenheiten der Gäste eiskalt. Zwar glich Heidkrug zwischenzeitlich durch Nils Giza zum 1:1 aus (56.). Doch nachdem Ganderkesee auf 4:1 weggezogen war, traf Nico Faulhaber nur noch zum 2:4-Ehrentreffer (82.). TSV-Trainer Ronald Feist war mit der zweiten Halbzeit seiner Elf zufrieden, meinte aber auch. „In der ersten Halbzeit waren wir zu zögerlich und haben uns zu sehr auf das taktische Geplänkel von Heidkrug eingelassen.“

FC Huntlosen - TSV Ippener 4:3. Nach rund einer Stunde sah es nach einem sicheren Sieg für den FC Huntlosen aus. Felix Dachau (31./53.), Stefan Merz (46.) und Lyroy Schallock (62.) hatten zu diesem Zeitpunkt für die Gastgeber getroffen. Weil Huntlosen taktisch gut und geschlossen agierte, traf Ippener zunächst nur durch Houssein Hazimeh (38.). In der Schlussviertelstunde wurde es dann noch einmal spannend, weil Huntlosen einen Gang zurückschraubte. Die Gäste verkürzten deshalb durch Zana Ibrahim (79.) und Dennis Bullmann (87.) noch auf 3:4, doch Huntlosen brachte den Sieg über die Zeit. „Wir haben nach dem 4:1 etwas die Linie verloren, weil sich unsere Mannschaft wohl zu sicher fühlte. Dadurch haben wir den Gegner in der Schlussphase wieder aufgebaut“, meinte Huntlosens Trainer Andree Höttges. „Aber insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht und für mich verdient gewonnen.“

TV Dötlingen - VfR Wardenburg 1:1. Die beiden Treffer fielen ganz früh und ganz spät: Wardenburg ging durch Dennis Böden in der zweiten Minute in Führung. Den späten Ausgleich für Dötlingen schoss Johannes Ullerich in der fünften Minute der Nachspielzeit. Obwohl die Gastgeber dem neuen Tabellendritten ein Remis abtrotzten, war TVD-Trainer Markus Welz nicht völlig zufrieden. „Ich bin ganz ehrlich: Wir hatten uns nach der Leistungssteigerung in der letzten Zeit eigentlich mehr vorgenommen. Aber nach dem blöden Fehler, der zum frühen 0:1-Rückstand führte, bin ich froh, dass wir in der Nachspielzeit zumindest noch den 1:1-Ausgleich erzielt haben. “

SV Achternmeer - SVG Berne 1:0. So langsam kommt der SV Achternmeer immer besser in Schwung. Dank des goldenen Tores von Leon Kropp (85., Direktabnahme nach Flanke) feierte der SVA seinen dritten Saisonsieg. „Alles andere als ein Sieg für wäre unverdient gewesen“, meinte Achternmeers Trainer Thorben Geerken. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert.“