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Fußball-Kreisliga SV Baris Delmenhorst krönt überragende Halbserie

04.12.2016, 19:39 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst haben ihre überragende Hinrunde mit einem Sieg gekrönt. Sie schlugen den Ahlhorner SV und landeten den 16. Sieg im 17. Saisonspiel – eine überragende Bilanz.

 Baris - Ahlhorn 4:0. Das letzte Spiel vor der Winterpause gestaltete Baris mit der Souveränität und dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters. Es war über die gesamte Spielzeit ein Spiel auf ein Tor, in dem Ahlhorn fast ununterbrochen unter Druck stand. Baris dominierte die Begegnung nach Belieben. Zweimal Devin Isik (31., 75.) und zweimal Dennis Kuhn (45., 66.) trafen zum klaren und verdienten Heimsieg. Wenn überhaupt, kam Ahlhorn nur nach Fehlpässen von Baris im Mittelfeld oder Abspielfehlern in der gegnerischen Abwehr gefährlich vor das Tor. Die Ahlhorner konnten sich bedanken, dass Baris mit seinen Chancen schlampig umging. „Mit dem heutigen Spiel bin ich nicht ganz zufrieden, weil wir wieder einmal glasklare Torchancen liegen ließen“, sagte Baris-Trainer Önder Caki. Mit Blick auf die überragende Hinrunde sagte er aber auch: „Die bisherige Saison ist weit über unsere Erwartungen hinaus verlaufen. Aber das haben wir uns auch verdient, denn wir lagen nur einmal, bei der 1:6-Niederlage, gegen den TSV Ganderkesee total daneben.

 Huntlosen - Heidkrug 1:1. Eigentlich steht Heidkrugs Selim Karaca als Trainer nur noch an der Seitenlinie, nachdem er vor zwei Jahren seine Spieler-Karriere beendet hatte. Aber nach zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen lief er doch mal wieder als Spieler auf – und war als solcher maßgeblich am hochverdienten Ausgleich durch Nico Faulhaber in der Nachspielzeit (90.+3) beteiligt. Karaca legte glänzend für Faulhaber auf, der aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte. In der 22. Minute hatte Huntlosens Stefan Merz zuvor einen individuellen Patzer in der Gäste-Innenverteidigung genutzt und die Gastgeber mit 1:0 in Führung gebracht. Danach besaß Heidkrug gegen eine kompakte und taktisch geschickt agierende Huntloser Elf ein optisches Übergewicht. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen – bis zur Nachspielzeit.