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Fußball-Kreisliga SV Baris und Harpstedter TB in Torlaune

Von Andreas Bahlmann | 19.05.2017, 15:18 Uhr

Kreisliga-Champion SV Baris hat die Meister-Party offenbar gut überstanden und Saisonsieg Nummer 24 eingefahren. Der Harpstedter gewinnt das Torfestival gegen Achternmeer.

Der Titel ist vergeben, die Absteiger stehen fest – in der Fußball-Kreisliga geht es an den letzten beiden Spieltagen nur noch um Positionskämpfe für die Abschlusstabelle. Dabei gibt es aber noch attraktive Spiele zu sehen, wie der Donnerstag bewies, als in zwei Partien 14 Treffer fielen. Dabei feierte Meister Baris Sieg Nummer 24, und der Harpstedter TB wies erneut seine aktuell starke Form nach. Der SV Achternmeer bleibt dagegen auf Platz 14 – und steuert auf seine schlechteste Abschlussplatzierung seit dem Aufstieg vor acht Jahren zu.

 TSV Großenkneten - SV Baris 2:3. Baris bleib auch nach überstandener Meister-Party am Sonntag konzentriert. Die Delmenhorster bestimmten vor der Pause das Geschehen, doch nur Shewket Barakat Osef traf nach 39 Minuten. „Wir waren zu verspielt“, fand Trainer Önder Caki. Das rächte sich in der 71. Minute, als Colin Deepe das 1:1 für den TSV erzielte. Timo Pöthig schoss Großenkneten zehn Minuten später sogar in Führung. Im Gegenzug glich Mert Caki per Strafstoß aus, ehe Goalgetter Dennis Kuhn in der 85. Minute das Siegtor für Baris gelang. TSV-Trainer Klaus Delbanco war trotzdem zufrieden: „ Es war ein gutes Spiel und nach dem Ausgleich auch ein offenes Spiel. Es hätte auch unentschieden enden können, aber Baris hat den Sieg wegen der ersten 60 Minuten verdient.“

 Harpstedter TB - SV Achternmeer 5:4. Achternmeer ging vor der Pause durch Robin Johanning (15.) und Florian Speidel (27.) zweimal in Führung, der HTB glich durch Nils Klaassen (25., 42.) jeweils aus. Tobias von-der-Pütten legte in der 48. Minute ein drittes Mal für Achternmeer vor, Harpstedts Nick Nolte (50.) und Michael Würdemann (59.) drehten die Partie zum 4:3. Nach von-der-Püttens Ausgleich (67.) sicherte Onno Bolling in der 90. Minute den HTB-Erfolg. „Endlich ist uns mal ein Last-Minute-Sieg gelungen“, freute sich Harpstedts Coach Jörg Peuker: „Ich habe nachher aufgehört, mich bei den Toren zu freuen, weil ich bei jedem Gegenangriff Angst haben musste, dass es bei uns wieder hinten klingelt.“Achternmeers Spielertrainer Andre Haake nahm das Spiel mit Humor: „ Es ging um nichts mehr und beide Abwehrreihen haben wie befreit aufgespielt.“