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Fussball-Kreisliga TuS Heidkrug erkämpft sich beim Harpstedter TB ein 3:3

Von Andreas Bahlmann, Andreas Bahlmann | 01.10.2016, 01:23 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer des TuS Heidkrug lagen am Freitagabend beim Harpstedter TB zur Pause mit 0:3 zurück. Dann steigerten sie sich deutlich und erkämpften sich noch ein 3:3. Der VfR Wardenburg gewann sein Heimspiel gegen den TSV Großenkneten mit 3:2.

Die Kreisliga-Fußballer des TuS Heidkrug haben am Freitagabend gute Moral bewiesen. Sie lagen beim Harpstedter TB zur Pause schon mit 0:3 zurück, holten mit dem 3:3 dann aber doch noch einen Punkt. Der VfR Wardenburg besiegte den TSV Großenkneten mit 3:2.

Harpstedter TB - TuS Heidkrug 3:3. Der stark ersatzgeschwächte TuS hatte Glück, dass er nach einer rabenschwarzen ersten Halbzeit nicht höher als mit 0:3 nach Toren von Nick Nolte (4.), Nils Klaasen (9.) und Rene Kube (35., Foulelfmeter) zurücklag. Es waren letztlich Harpstedts Unvermögen, dieses eigentlich schon in trockene Tücher gepackte Spiel nach Hause zu bringen, und eine große Leistungssteigerung der Heidkruger, die das letztlich leistungsgerechte Remis möglich machten. Jonas Yildiz in der 64. Minute, der eingewechselten Bastian Ernst (70.) und kurz vor Schluss Eduard Karlin (87.) mit einem sehenswerten Volleyschuss sorgten für die Wende.

Angesichts der vielen Chancen wäre sogar noch ein Sieg der Heidkruger möglich gewesen. „Wir sind angesichts des Spielstands zur Pause zufriedener als die Harpstedter“, sagte TuS-Trainer Selim Karaca. „Ich hatte zwölf Absagen und nur 13 Leute für dieses Spiel, aber in der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle Moral bewiesen und hätten es sogar noch komplett drehen können.“ Harpstedts Trainer Jörg Peuker rang derweil um Fassung: „Wir waren uns definitiv zu siegessicher; wir haben den Gegner durch unser Verhalten aufgebaut“, sagte er. „Ich kann nicht nachvollziehen, was in der zweiten Halbzeit in den Köpfen meiner Spieler abging. Ich bin mehr als enttäuscht.“

VfR Wardenburg – TSV Großenkneten 3:2. Mann des Abends war Tim Conring. Er schoss alle VfR-Tore (2., 34. und 82.) und machte so den glücklichen Heimsieg seines Teams perfekt. Vor dem entscheidenden Treffer half ihm ein wenig „Torjägerglück“ und die Großenkneter Hintermannschaft. In einer ausgeglichenen Partie zwischen einem stark aufspielenden TSV und einem oft unglücklich agierenden Tabellenzweiten sah es lange nach einem Remis aus. Andre Reimann (1:1, 10.) und Justin Lüers (2:2, 56.) hatten die Treffer der Gäste erzielt. Doch dann war Conring noch einmal zur Stelle. „Wir haben einfach gewonnen, mehr nicht. Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet“, sagte VfR-Trainer Jörg Beckmann: „Tim stand immer goldrichtig, den brauchte man nur anzuschießen.“