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Fußball-Kreisliga TuS Heidkrug tobt sich gegen TV Dötlingen aus

Von Lasse Bahlmann und Andreas Bahlmann | 14.05.2017, 22:53 Uhr

Die wichtigsten Entscheidungen in der Fußball-Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst sind gefallen. Am drittletzten Spieltag ging es am Sonntag aber noch hoch her.

 TuS Heidkrug - TV Dötlingen 8:1. Bei Dötlingen war nach dem gesicherten Klassenerhalt die Luft raus, was Heidkrug zu einem Schützenfest nutzte. Nach elf Minuten traf Luca Reinhold zum 1:0, Marvin Lohfeld erhöhte per Doppelschlag auf 3:0 (14., 26.). Shqipron Stublla erzielte noch vor der Pause das 4:0 (37.). Nach dem Wiederanpfiff war es erneut Stublla, der mit seinem zweiten Treffer das 5:0 machte. Als dritter Doppeltorschütze des Spiels reihte sich Ole Braun mit seinen Treffern zum 6:0 (62.) und zum 7:0 (75.) ein. Nach dem Dötlinger Ehrentor durch Jan Mewis (80.) erzielte Stefan Weber in der 90. Minute den Endstand. „Das ist mir schon peinlich“, ärgerte sich Dötlingens Coach Markus Welz. Sein Heidkruger Kollege Selim Karaca jubelte dagegen: „Das Spiel war wie aus einem Guss.“

 TSV Ippener - Ahlhorner SV 6:0. Ippeners Trainer Chawkat El-Hourani frohlockte: „Entweder waren wir so stark oder der Gegner so schwach. Wir hätten eigentlich zweistellig gewinnen müssen.“ Zur Halbzeit stand es bereits 4:0 durch Tore von Ali Hazimeh (6.), Markus Wloka (34.), Hayri Sevimli (36.) und Mikael-Chan Blümel (45.), was für die Gäste noch ein schmeichelhafter Zwischenstand war. Im Schongang gelangen dem TSV noch weitere Tore durch Hazimeh (67., 85.). Ahlhorns Trainer Bernd Meyer war bedient: „Bei uns fehlte die Einstellung komplett, vielleicht sollten manche von uns lieber die Sportart wechseln.“ Auffälligster Spieler bei den Platzherren war Sevimli, der nicht nur selbst traf, sondern auch zu allen drei Toren von Hazimeh die Vorarbeit leistete.

 SVG Berne - TV Jahn 0:0. Bernes Spielertrainer Michael Müller haderte nach dem Spiel: „Ich kann mich nur von Woche zu Woche wiederholen: Wir müssen einfach mal unsere Torchancen nutzen.“ Die stark ersatzgeschwächte Truppe des TV Jahn hätte sich über eine Niederlage nicht beschweren können, die Delmenhorster hatten Glück, dass die Berner zu Beginn drei glasklare Möglichkeiten nicht verwerteten. Danach fand Jahn etwas besser ins Spiel. Die größten Chancen vergab Müller selbst bei zwei Pfostenschüssen. „Wir mussten das Kampfschwein rauslassen. Das haben wir gemacht“, sagte Jahn-Coach Andreas Busch.