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Fußball-Kreisliga TuS Heidkrug und VfR Wardenburg toben sich aus

Von Manfred Nolte | 16.05.2016, 21:16 Uhr

Die Favoriten geben sich in der Fußball-Kreisliga keine Blöße. Der VfR Wardenburg schießt Hürriyet mit 11:0 ab, der TuS Heidkrug vergrößert Dötlingens Sorgen.

In der Fußball-Kreisliga hat Titelanwärter VfR Wardenburg bei Schlusslicht RW Hürriyet ein 11:0 eingefahren. Die Wardenburger kämpfen weiter mit dem VfL Wildeshausen II, dem TV Munderloh und dem FC Hude um Meisterschaft und Aufstieg.

 Hürriyet - Wardenburg 0:11 (0:4). Die Rot-Weißen mussten einmal mehr das letzte Aufgebot stellen. Trainer Mete Döner war erneut über 90 Minuten selbst im Einsatz und hatte lediglich einen Auswechselspieler auf der Bank. Wardenburgs Trainer Jörg Beckmann hatte ein dickes Lob für die Gastgeber parat: „Hürriyet hat im Rahmen seiner Möglichkeiten alles versucht und sich sportlich überaus fair verhalten. Wir bewerten den Sieg nicht über.“ Die Wardenburger hatten vom Anpfiff an leichtes Spiel und führten schon nach sieben Minuten mit 2:0. Ole Specht (3), Dennis Böden (3), Dennis Beckmann (2), Xavier Richter, Pascal Buchholz und Benjamin Cordoni beteiligten sich am munteren Scheibenschießen.

 Dötlingen - Heidkrug 3:6 (0:4). „Das Gildefest in Wildeshausen steckte etlichen Spielern in den Knochen“, begründete Dötlingens Trainer Hendrik Sandkuhl die desolate Vorstellung seiner Elf. Die lag bereits nach 20 Minuten mit 0:3 hinten. Erst beim 0:6 gestatteten die Heidkruger den Gastgebern ein wenig Ergebniskorrektur. „Wir haben im Gefühl des sicheren Siegen etwas luschig agiert. Ansonsten lief alles nach Plan“, fasste Heidkrugs Coach Selim Karaca zusammen. Das Rückspiel der beiden Teams wird auf den kommenden Freitag vorgezogen. Niklas Bädjer (2), Jonas Yildiz, Nilz Giza, Waldemar But und Luca Reinhold für den Sieger sowie Johannes Ullerich (2) und Hendrik Schulz erzielten die Tore.

 Großenkneten - Hicretspor 2:1 (0:1). „Das war ein glücklicher Sieg. Hicret hätte ein Unentschieden verdient gehabt“, fand TSV-Coach Klaus Delbanco klare Worte. Die Delmenhorster waren durch Torjäger Alper Cakir zur Pausenführung gekommen. Cakir vergab das sichere 2:0 und nach Wiederbeginn wendeten Colin Deepe (61.) und Yannick Bauer (69.) das Blatt. Der Ausgleich der Gäste wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben, bei den anschließenden Diskussionen kassierte Hicretspors Burak Yaman eine Matchstrafe. Dessen Coach Chawkat El-Hourani war enttäuscht. „Wir waren die bessere Mannschaft.“