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Fußball-Kreisliga TV Munderloh steht schwierige Spielzeit bevor

Von Andreas Bahlmann, Andreas Bahlmann | 17.08.2017, 16:46 Uhr

Fußball-Kreisligist TV Munderloh muss sich nach dem großen Umbruch erst einmal finden – und hat bescheidene Ziele.

Nachdem der Fußball-Kreisligist TV Munderloh den Aufstieg in die Bezirksliga mehrere Jahre in Folge knapp verpasst hatte, kam es im Sommer einmal mehr zum großen Umbruch. Fast das komplette Team wurde umgekrempelt. „Wir werden auf dem Feld nicht mehr so dominant auftreten können wie in den letzten Jahren“, sagt Trainer Ralf Eilenberger.

Offensichtlich, denn die Bilanz nach den ersten Pflichtspielen lautet: Aus im Pokal gegen den SV Atlas II und eine 0:5-Auswärtsniederlage im ersten Ligaspiel gegen den Bezirksliga-Absteiger FC Hude. Im Vergleich zum letzten Spieltag der Vorsaison stand eine fast komplett neue Mannschaft auf dem Rasen, lediglich Kolja Backhus, Carsten Köhler und Sören Frerichs waren noch dabei. Mit Oliver Rauh (SV Atlas Delmenhorst), Sven Hörnlein, Finn Albertzath (beide VfR Wardenburg), Dominik Müller (TuS Vielstedt), Carsten Feist (Ahlhorner SV), Andy Brinkmann (SF Wüsting), Bendix Schröder (Heidmühler FC) und Alexander von der Decken (Wiefelstede) haben dagegen acht Spieler, die Ende Mai in der Startelf standen, den Verein verlassen. „Wir hatten in den letzten Jahren immer den Aufstieg im Sinn. Viele kickten ja auch bei uns, weil sie den Wunsch in sich trugen, höherklassig spielen zu können, was dann ja leider nicht geklappt hat“, zeigt Eilenberger Verständnis für die zahlreichen Abgänge.

Eilenberger: „Hartes Stück Arbeit“

Der TVM will künftig wieder mehr auf die Eigengewächse setzen: „Als dann alle weggegangen sind und viele aus der A-Jugend da waren, habe ich mir natürlich gesagt: Jetzt erst recht! Es müssen auch wieder mehr Munderloher her, das ist ganz wichtig“, sagt der Trainer. Ein weiterer Schritt ist dazu gerade vollzogen worden, da von der Spielgemeinschaft TSG Hatten/ TV Munderloh die komplette B-Jugend zum TVM gekommen ist. Ein Anfang ist also gemacht, es gibt einiges an Arbeit für das Trainerteam. Die Eigengewächse des Vereins reichen diese Saison zahlenmäßig noch nicht aus, um eine konkurrenzfähige Kreisliga-Mannschaft zu stellen, deshalb wurden insgesamt zehn Neuzugänge geholt. Es geht in dieser Saison für den TVM nur um den Klassenerhalt und Eilenberger will diesen so schnell wie möglich sichern. Er weiß aber: „Ich muss jetzt vom Spielfeldrand einfach mehr helfen, das wird auch ein ganz hartes Stück Arbeit.“