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Fußball: Kreisligaspiel endet 1:1 KSV Hicretspor trotzt TuS Heidkrug einen Punkt ab

Von Manfred Nolte | 29.03.2015, 20:30 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer haben sich im Kampf gegen den Abstieg einen Punkt erkämpft. Am Sonntag Die Partie begann mit 20-minütiger Verspätung, weil die Kabinen verschlossen waren und ein Nebenplatz hergerichtet werden musste. Beide Teams hatten Chancen auf weitere Treffer.

Mit einem 1:1 gegen den Stadtrivalen TuS Heidkrug haben die Kreisliga-Fußballer des KSV Hicretspor ihre Aussichten auf den Klassenerhalt leicht verbessert. Hektik herrschte bereits vor dem Anpfiff. Die eine Stunde vor Spielbeginn angereisten Gäste standen zunächst vor verschlossenen Türen und bekamen erst 20 Minuten vor Spielbeginn eine Kabine zugewiesen. Zudem war der vorgesehene Platz nicht bespielbar und so musste ein Nebenplatz hergerichtet werden. Zu allem Überfluss bestand keine Möglichkeit, einen Spielbericht-online zu erstellen. „Das war das absolute Chaos“, wetterte Heidkrugs entnervter Ko-Trainer Jorge Jacinto. Der Anpfiff erfolgte mit 20-minütiger Verspätung.

Patrick Klenke bringt TuS in Führung

Auf schwer bespielbarem Boden entwickelte sich eine Partie mit vielen Zweikämpfen. Viele Fouls waren dabei aber dem rutschigen Untergrund geschuldet. In der Anfangsphase hatten die Gäste ein leichtes Übergewicht und so war der Führungstreffer von Patrick Klenke (34.) auch verdient. Das Kellerkind zeigte sich aber wenig geschockt und drängte auf den Ausgleich. Cemil Yildiz gelang das verdiente 1:1 (58.).

Beide Mannschaften wollten den Sieg, wobei den Angreifern in aussichtsreichen Positionen der immer glatter werdende Untergrund einen Streich spielte. Kurz vor dem Abpfiff forderten die Heidkruger vehement einen Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Patrick Müller (Wildeshausen) blieb stumm.

Für die Heidkruger war das Unentschieden eher eine Enttäuschung. „Wir haben eine Reihe bester Einschussmöglichkeiten vergeben, wobei ich unseren Spielern aufgrund der schlechten Platzverhältnisse keine Schuld zuweisen möchte. Außerdem sind wir um einen klaren Elfmeter gebracht worden“, kommentierte Jacinto, der den Hausherren enorme kämpferische Fähigkeiten zusprach. „Die haben alles gegeben“, sagte Jacinto.

KSV-Trainer Mete Döner lobt seine Spieler

Hicretspor-Coach Mete Döner freute sich über den Punktgewinn. „Es war auch ein Sieg möglich, doch letztendlich entspricht das 1:1 dem Spielverlauf“, fasste der junge Coach zusammen. Er glaubt fest an den Klassenerhalt. Seine Mannen müssten noch konditionelle Defizite abbauen, seien aber auf dem richtigen Weg. „Die Trainingsbeteiligung ist gut. Ich bin stolz darauf, dass meine Kicker so fair zu Werke gehen. Das ist immer mein Prinzip gewesen“, freut sich Döner. In der Osterpause möchte er noch ein Freundschaftsspiel austragen und außerdem hofft er darauf, dann einem der „großen Teams ein Bein stellen zu können“.