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Fußball-Landesliga A-Junioren der SG JDH Delmenhorst verlieren mit 0:5

Von Klaus Erdmann | 15.03.2015, 23:14 Uhr

In der Landesliga der A-Junioren haben die Fußballer der SG JDH Delmenhorst beim 0:5 (0:3) gegen den VfL Oythe enttäuscht. Die B-Jugend der Spielgemeinschaft (ebenfalls Landesliga) trennte sich von Olympia Laxten mit einem 0:0.

A-Junioren, SG JDH Delmenhorst – VfL Oythe 0:5 (0:3).

„Man kann verlieren, aber nicht so.“ Nach der Heimniederlage sparte Sven Janßen, Cheftrainer der Hausherren, nicht mit Kritik. Natürlich, so der Coach, müsse man berücksichtigen, dass die Mannschaft nicht viele Trainingseinheiten absolviert und wenig Spielpraxis besessen habe, aber: „Damit ist der Auftritt nicht zu entschuldigen. Einige unserer Spieler wirkten lustlos.“

So kassierte Delmenhorst in der 10. und 11. Minute einen Doppelpack. „Die Elf lässt das über sich ergehen“, so Janßen nach der Niederlage gegen einen „nicht überragend starken Gegner“. Nach dem 0:3 nahm er drei Wechsel vor. „Ich wollte einige jüngere Spieler schonen“, sagte der Coach. Sein Team habe lediglich zwei Chancen besessen. Oythe hätte dagegen sogar noch höher gewinnen können. Für die Woche kündigte Janßen „härtere Worte“ an. Eventuell käme es auch zu personellen Konsequenzen.

Der Trainer kommentierte nicht nur den Auftritt seiner Spieler mit deutlichen Worten. Anlass zu Kritik liefert auch die Tatsache, dass die A-Junioren vom 4. bis 9. April ihre drei Nachholspiele bei der JSG Obergrafschaft sowie gegen Hollage und Laxten bestreiten sollen. Janßen: „Wir hatten für den Zeitraum vom 3. bis 10. April um Freitermine gebeten, da ein Teil der Mannschaft während der Ostertage an der traditionellen Spanien-Fahrt des TV Jahn teilnimmt. Wir überlegen, ob wir uns bei höherer Instanz beschweren.“

B-Junioren, SG JDH Delmenhorst – Olympia Laxten 0:0.

„Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, meinte SG-Trainer Andreas Füller. Während sein Team zu einigen guten Möglichkeiten gekommen sei, habe Laxten keine echte Chance besessen. Füller: „Wir waren nicht mutig genug.“ Wichtig sei es jedoch gewesen, die Defensive zu festigen. Ein Lob richtete Füller an die Adresse von Niko Sommer (Obenstrohe): „Er war der beste Schiedsrichter, den wir bisher hatten.“