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Fussball-Landesliga Andreas Lorer stürmt für VfL Wildeshausen

Von Lars Pingel | 13.12.2016, 20:59 Uhr

Der Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen geht mit einem neuen Stürmer in den zweiten Teil der Saison 2016/2017: Andreas Lorer ist bereits für den Verein spielberechtigt.

Der VfL Wildeshausen wird mit einem neuen Stürmer in den zweiten Teil der Saison 2016/2017 gehen. Ottmar Jöckel, Leiter der Fußball-Abteilung des Clubs, gab am Dienstag bekannt, dass Andreas Lorer ab sofort für den Landesligisten spielberechtigt ist. Der 32-Jährige war zuletzt Spielertrainer des Kreisligateams des TSV Ippener. Anfang November verließ er den Verein nach vier Jahren, in denen er den TSV zum Aufstieg geführt hatte. „Ich schätze seine Torgefährlichkeit“, sagte Jöckel über Lorer. Sie soll dem VfL helfen, am 26. Februar 2017 eine Aufholjagd in Richtung Nichtabstiegsplatz zu starten. Der Tabellen-13. hat acht Punkte Rückstand auf den ersten Rang, der am Saisonende den Verbleib in der Liga garantiert. Zum Auftakt steht übrigens das schon zweimal ausgefallene Nachbarschaftsduell im Spielplan: Der SV Atlas Delmenhorst soll dann im Krandelstadion antreten.

Abteilungsleiter lobt Neuzugang

„Wir brauchen mehr Tore. Wir haben uns so viele Chancen erspielt, aber zu wenig davon verwertet“, erklärte Jöckel, was dem VfL in vielen seiner bisher 17 Partien gefehlt hat. An der Beseitigung dieser Schwäche soll Lorer kräftig mitwirken. „Ich kenne ihn schon ewig“, erzählte Jöckel. „Er hat in Ippener gute Arbeit gemacht, hatte viel Erfolg. Und: Er hat Ruhe in die Mannschaft gebracht“, lobte der VfL-Abteilungsleiter den neuen VfL-Stürmer. Der hatte schon im November erklärt, dass er sich wieder voll auf das Spielerdasein konzentrieren will – und das am liebsten bei einem höherklassigen Verein.

VfL spricht mit Thorben Schütte

Der VfL-Abteilungsleiter hofft, dass im Spiel gegen den SV Atlas ein weiterer Zugang im Kader stehen wird. Jöckel hat Gespräche mit Thorben Schütte vom Kreisligisten TV Munderloh geführt. Der 24-Jährige, der in der Kreisliga bisher 13 Saisontore erzielt hat, möchte, laut Jöckel, nach Wildeshausen wechseln. „Ich kann aber nicht verkünden, dass er schon bei uns ist“, sagte Jöckel am Dienstag. Bei einem Vereinswechsel in der Winterpause muss der alte Verein, in diesem Fall der TVM, zustimmen.

Sascha Abraham verlässt den VfL

Jöckel konnte am Dienstag allerdings nicht nur über Zugänge sprechen. Einer der beiden bisher besten Torschützen steht dem VfL, der 26 Treffer auf seinem Konto hat, künftig nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Rene Tramitzke, der wie Maximilian Seidel fünfmal traf, wird beruflich nach Berlin versetzt. „Wir können nicht mehr zu 100 Prozent auf ihn zählen“, bedauerte Jöckel diese Entwicklung. Eine weitere Offensivkraft wird gar nicht mehr für Wildeshausen auflaufen: Sascha Abraham, der erst im Sommer zu dem Landesligisten gekommen war. „Er ist beruflich sehr stark eingebunden“, erklärte Jöckel.