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Fussball-Landesliga Der VfL Wildeshausen und das Personalpuzzle in der Abwehr

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 14.10.2016, 17:58 Uhr

Erst ein starkes 3:0 gegen den SV Bevern, dann ein spätes 2:1 beim VfR Voxtrup: Der VfL Wildeshausen hat in der Fußball-Landesliga zuletzt zwei wichtige Lebenszeichen gesendet. Am Sonntagnachmittag könnte Wittekind zum ersten Mal in dieser Saison die Abstiegsränge verlassen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Sieg im Heimspiel (15 Uhr) gegen den TSV Oldenburg.

Der TSV scheint den Krandel-Kickern irgendwie zu liegen. In der Vorsaison gewann Wildeshausen beide Begegnungen gegen die Oldenburger (zu Hause 2:1 ; auswärts 4:1). Der Kader des Vizemeisters scheint im Vergleich zum Vorjahr schwächer zu sein, zudem fällt Torjäger Marco Prießner (Rotsperre) für das Duell aus. Aber VfL-Trainer Marcel Bragula schätzt die Qualitäten von Spielern wie den Neuzugängen Niclas Baumeister (vom SV Atlas Delmenhorst), Johannes Wiefelspütz (vom SV Wilhelmshaven) oder Stürmer Martin Habben (von Germania Leer)

Bragula fordert eine Leistung wie bei der überzeugenden Vorstellung gegen Bevern . Das heißt: defensiv konzentriert verteidigen, kompakt stehen und viele Chancen herausspielen. „Dann können wir dreifach punkten“, glaubt Bragula.

Was dem Coach große Sorgenfalten bereitet, sind die zahlreichen Ausfälle im Abwehrbereich. Ganz bitter: Alexander Kupka fällt nach seiner zweiten Schultereckgelenksprengung für den Rest der Saison aus. Dazu hat sich Niklas Heinrich in dieser Woche zu einem sechsmonatigen Australien-Aufenthalt verabschiedet. Lennart Flege und Pascal Hesselmann sind verletzt, die Einsätze der Grippe geschwächten Außenverteidiger Frederik Dittmar und Sven Apostel unwahrscheinlich. Als einziger Innenverteidiger bleibt nur noch Lukas Schneider über. „Es wird auf jeden Fall jemand positionsfremdes verteidigen müssen“, sagt Bragula.