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Fußball-Landesliga Der VfL Wildeshausen und sein kleines Formtief

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 22.04.2016, 18:43 Uhr

Wie hat der VfL Wildeshausen die erste Niederlage in der Fußball-Landesliga nach zehn Spielen verdaut? Am Sonntag tritt Wittekind ab 15 Uhr beim Mitaufsteiger Vorwärts Nordhorn an.

Sie liegen noch immer im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, sie haben weiterhin acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, doch so ganz traut Marcel Bragula dem Braten noch nicht. „Wir brauchen noch sechs Punkte, wenn wir den Klassenerhalt packen wollen“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen. Die beste Möglichkeit, einen weiteren Schritt Richtung Ligaverbleib zu machen, scheint relativ simpel: Nämlich im Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim Mit-Aufsteiger SV Vorwärts Nordhorn zu punkten.

Kräftezehrende Saison zerrt auch an den Leistungsträgern

Doch das klingt einfacher gesagt, als getan. Nicht nur deshalb, weil der VfL im Hinspiel eine klare 0:4-Heimpleite kassierte, sondern weil Bragula vielmehr dies festgestellt hat: „Wir sind derzeit in einem kleinen Loch.“ Zu beobachten zuletzt beim 0:1 gegen den SV Bad Rothenfelde. Die kräftezehrende Saison geht derzeit auch nicht an einigen VfL-Leistungsträgern vorbei. Schlüsselspieler wie Lennart Flege, Alexander Kupka, Maxi Seidel oder die Lehmkuhl-Zwillinge sind derzeit im Leistungstief. Das sei aber auch nicht verwunderlich, betont Bragula. „Außer Storven Bockhorn und Sebastian Pundsack hat doch vor der Saison niemand von diesen höherklassig gespielt.“

Fragezeichen hinter einigen Spielern

Ein Grund, warum das so ist, sieht Bragula auch an der mäßigen Wintervorbereitung: „Man kann das zwar belächeln: Aber jetzt macht es sich bemerkbar, dass wir dort keine fußballspezifische Ausdauer trainieren konnten, weil wir nicht einmal auf dem Platz waren.“ Alexander Kupka (Schulterverletzung) fällt am Sonntag ebenso aus wie Janek Jacobs (Zerrung) und Jan Gusfeld-Ordemann (Sprunggelenk). Fragezeichen stehen zudem hinter den leicht angeschlagenen Seidel, Sascha Görke, Kai Meyer und Kevin Kari.