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Fußball-Landesliga Die Personalprobleme des VfL Wildeshausen

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 19.08.2016, 17:18 Uhr

Schweres Heimspiel für die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen: Sie erwarten am Samstag (15 Uhr) den SV Holthausen-Biene im Krandelstadion.

Der Sieg im Pokal beim SV Tur Abdin Delmenhorst (2:0) hat den Fußballern des VfL Wildeshausen gut getan. Doch nach dem Einzug in die 3. Runde des Bezirkspokals, wo Wittekind am Mittwoch (19.30 Uhr) auf den SV Atlas Delmenhorst trifft, hat Trainer Marcel Bragula gleich wieder den Blick auf die Landesliga gerichtet. Dort wartet nach zwei Auftaktniederlagen am Samstag (15 Uhr) im Krandelstadion der SV Holthausen-Biene.

Punkten die Krandel-Kicker nun im dritten Anlauf? Bragula ist vor dem zweiten Heimspiel nur bedingt optimistisch. Die Personallage bereitet ihm mal wieder Kopfschmerzen. „Wir haben zu viele Ausfälle. Das brauchen wir nicht schönzureden. Das ist Fakt.“ Für Spieler aus der zweiten Reihe sei der Schritt in die Landesliga „ein Riesensprung“.

Bragula lobt Youngster Dittmar

Zusätzlich zu den Langzeitausfällen Alexander Kupka und Ole Lehmkuhl fällt Sascha Abraham (Beruf) definitiv aus. Größte Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen von Sven Apostel (Trainer-Lehrgang), Jannik Wallner, Maximilan Seidel und Sebastian Bröcker (alle verletzt). Angesichts dieser Ausfälle könnten erneut einige Spieler ihre Chance bekommen, die auch gegen Abdin in der Startelf standen. Ein Kandidat ist Frederik Dittmar. „Er hat mir gut gefallen. Seine Entwicklung ist positiv“, lobt Bragula den noch 17-jährigen Linksverteidiger.

Neben dem fragilen Personalgebilde auf der einen Seite stuft der VfL-Trainer gleichzeitig auch die Qualität der Gäste als sehr hoch ein. „Holthausen-Biene hat einen Top-Kader“, sagt Bragula und zählt die Namen von Stürmer Simon Schäfer („Ein klassischer Konterspieler“) sowie die der Neuzugänge Andre Beyer (Spielmacher), Patrick Humbert (Rechtsaußen) und Fabian Thole (Innenverteidiger) auf. Die große Stärke der Emsländer, die in einem klassischen 4-2-3-1-System agieren, ist das Umschaltspiel.