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Fußball-Landesliga Janek Jacobs verlässt den VfL Wildeshausen

Von Lars Pingel | 09.06.2016, 18:05 Uhr

Der Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen wird in der Saison 2016/2017 wohl ohne Stürmer Janek Jacobs auskommen müssen. Der 22-Jährige hat sich mit dem Oberligisten BV Cloppenburg über einen Wechsel geeinigt.

Der Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen verliert einen seiner Leistungsträger. Der 22-jährige Stürmer Janek Jacobs hat angekündigt, dass er in der Saison 2016/2017 für den BV Cloppenburg in der Oberliga auflaufen wird. Das bestätigte Ottmar Jöckel, Leiter der Fußball-Abteilung des VfL, am Donnerstag. „Das war abzusehen“, sagte Jöckel. „Janek hatte bereits im November, als wir ein Gespräch mit der Mannschaft geführt haben, den Wunsch geäußert, dass er, wenn sich die Möglichkeit ergibt, in einer höheren Liga spielen möchte.“

Freigabe noch nicht erteilt

Jacobs ist 16 Jahre lang für den VfL aufgelaufen. Er habe den Vereinswechsel mit den VfL-Verantwortlichen abgesprochen. Die Freigabe habe der VfL aber bis jetzt nicht erteilt, erklärte Jöckel. Es müssten noch Details geklärt werden. „Das werden wir, Janek und ich, gemeinsam machen“, sagte der Abteilungsleiter. Dafür seien aber auch noch Gespräche mit dem BVC notwendig, der in der gerade beendeten Saison aus der Regionalliga abgestiegen ist.

Gespräche mit möglichen Zugängen laufen

Die Personalplanungen des VfL für die nächste Spielzeit laufen. „Wir sind noch nicht durch“, bestätigte Jöckel. Er konnte nicht ausschließen, dass es weitere Abgänge geben wird. „Wir sind eine reine Amateur-Truppe“, sagte er. „Schule, Ausbildung und Beruf sind wichtiger als alles andere. Deshalb kann es immer passieren, dass uns Spieler verlassen.“

Natürlich ist der VfL auch auf der Suche nach Zugängen. Perfekt ist aber noch nichts. „Wir haben bisher zehn bis 15 Gespräche geführt“, erzählte Jöckel, der dabei bereits Absagen erhalten hat. „Wenn Gespräche gescheitert sind, dann lag es zu 99 Prozent am Geld.“ Er werde aber nicht in ein Wettbieten einsteigen. „Ich bleibe für mich dabei: Mit mir wird es das nicht geben.“