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Fußball-Landesliga SV Atlas Delmenhorst in der Außenseiter-Rolle

Von Klaus Erdmann | 19.11.2016, 12:38 Uhr

Der SV Atlas gastiert in der Fußball-Landesliga am Sonntag beim Tabellendritten SV Bad Rothenfelde. Die Partie findet auf dem Kunstrasenplatz statt.

Im Hinspiel hat der SV Atlas im Stadion ein ernüchterndes 1:3 kassiert. Nach der Hinrunde liegen die heimischen Vorzeige-Fußballer als Fünfter zwei Plätze und fünf Punkte (bei einem weniger ausgetragenen Spiel) hinter dem nächsten Gastgeber. Zwei Fakten, die belegen, dass der Aufsteiger in die Landesliga beim SV Bad Rothenfelde nicht als Favorit antritt. „Wir sind Außenseiter“, bestätigt der Delmenhorster Cheftrainer Jürgen Hahn vor dem Treffen, das am Sonntag um 14 Uhr auf dem Bad Rothenfelder Kunstrasenplatz beginnt. Die Rolle des Außenseiters hat seine Elf bislang nicht oft innegehabt. Vorteil oder Nachteil? „Das muss man sehen“, sagt Jürgen Hahn.

Atlas-Trainer Hahn schwärmt vom Gegner

Das für den letzten Sonntag geplante Derby in Wildeshausen musste ausfallen. Ist das positiv oder negativ? Noch so eine Frage, die sich nicht wirklich beantworten lässt. „Das weiß ich erst am Sonntagabend“, meint Hahn lachend. Einerseits sei es gut, mal durchzuschnaufen. Andererseits sei es vorteilhaft, wenn man im Rhythmus bleiben könne.

Bei der Frage nach den Bad Rothenfelder Stärken muss der SVA-Coach nicht lange überlegen. Er lobt den SV in höchsten Tönen. „Es ist eine absolute Spitzenmannschaft“, meint Hahn. Und dann folgen Begriffe wie „Erfahrung“, „individuelle Qualität“, „Moral“ und „Cleverness“. Über Schwächen des Gegners will er öffentlich nicht so viel sprechen, sagt dann aber, dass man im Hinspiel Probleme bei der Rückwärtsbewegung erkannt habe. Und über die Außen sei auch was zu erreichen.

Abschlusstraining auf dem Hockeyplatz

Dem SV Atlas, der am Freitag auf dem Kunstrasen des Hockey-Clubs trainierte, fehlen am Sonntag die gesperrten Hanno Hartmann (Gelb-Rote Karte beim 0:1 gegen Lohne) und Dennis Janssen (fünfte Gelbe Karte) sowie Can Blümel (Muskelfaserriss).

„Wir sind in der Liga gut angekommen“, lautet Hahns Zwischenfazit zur „Saison-Halbzeit“. In der Offensive und in der Defensive gehört Atlas zu den besten Mannschaften. „Wir haben aber auch gesehen, was noch fehlt, um ganz nach oben zu kommen. Daran arbeiten wir“, erklärt der Trainer. Ansonsten sei die Liga sehr ausgeglichen und alles sei möglich. Es ist davon auszugehen, dass Jürgen Hahn bei dieser Aussage auch an einen Erfolg des Außenseiters SV Atlas Delmenhorst beim Favoriten SV Bad Rothenfelde gedacht hat.