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Fußball-Landesliga SV Atlas Delmenhorst reist zu Vorwärts Nordhorn

Von Klaus Erdmann und Frederik Böckmann | 13.08.2016, 10:00 Uhr

Schweres Auswärtsspiel für den SV Atlas Delmenhorst: Der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga tritt am Sonntag (15 Uhr) bei Vorwärts Nordhorn an.

Nach dem SV Bad Rothenfelde, der zum Saisonauftakt im Delmenhorster Stadion mit 3:1 gewann, bekommt der SV Atlas am Sonntag erneut einen Gegner serviert, der in der vergangenen Saison beachtliche Erfolge verbuchte. Ab 15 Uhr ist der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga bei Vorwärts Nordhorn im Waldstadion zu Gast.

Nach dem Treffen mit den Bad Rothenfeldern siegte der SVA am Mittwoch in der zweiten Runde des Bezirkspokals mit 2:0 beim Bezirksliga-Aufsteiger FC Hude. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt, zu Null gespielt und Selbstvertrauen gewonnen“, blickt Trainer Jürgen Hahn zurück. Er habe wertvolle Erkenntnisse gewonnen und insgesamt sei es positiv gewesen. Schwächen in der Defensive sind ihm gleichwohl nicht verborgen geblieben. „Wir haben zu viel zugelassen“, sagt Hahn. Man müsse das Defensiv-Verhalten weiter verbessern, aber: „Das geht nicht von heute auf morgen.“

Radke kehrt zurück, Bruns fraglich, Karli fällt aus

Der Coach geht davon aus, dass Kevin Radke, der in Hude aufgrund muskulärer Probleme fehlte, wieder dabei ist. Hahn hofft, dass Stefan Bruns, der zuletzt über Knieprobleme klagte, wieder zur Verfügung steht. Es fehlt Musa Karli (Virus). „Er darf keinen Sport machen“, so Hahn. „Das tut weh. Das ist ein schmerzlicher Ausfall in der Zentrale.“

Im Tor wird wie gegen Bad Rothenfelde Florian Urbainski stehen, dem Hahn das Vertrauen aussprach. „Nur weil Benno zuletzt einen Fehler gemacht, sitzt er jetzt nicht draußen. Das wäre unfair.“ Der Atlas-Trainer lobt aber auch den zweiten Atlas-Keeper David Lohmann für dessen Leistung gegen Hude: „Er übt Druck aus.“

Hahn lobt Vorwärts Nordhorn

Nordhorn startete mit einem glücklichen 2:1 beim VfL Wildeshausen in die Saison. „Wir haben das Team dort beobachtet. Von der Qualität her ist es ähnlich wie Bad Rothenfelde“, sagt Hahn. Als Beispiele führt er an, dass es in der letzten Saison als Aufsteiger in die Landesliga Platz fünf belegt und zudem den Bezirkspokal (5:2 gegen Kickers Emden) gewonnen hat. Der Gastgeber, der sich deutlich verstärkt habe, sei taktisch gut eingestellt und spiele gut nach vorne.