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Fußball-Landesliga VfL Wildeshausen greift nach jedem Strohhalm

Von Daniel Niebuhr | 13.05.2017, 20:17 Uhr

Obwohl die Situation fast aussichtslos erscheint, haben die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen den Klassenerhalt vor dem Spiel beim SV Bad Bentheim noch nicht aufgegeben.

Wenn es schlecht läuft, könnte der Abstieg des VfL Wildeshausen aus der Fußball-Landesliga schon am Sonntag besiegelt sein. Eine Niederlage beim SV Bad Bentheim (Anpfiff um 14 Uhr), ungünstige Ergebnisse auf den anderen Plätzen – und die Kreisstädter hätte es nach zwei Jahren erwischt. Jedenfalls theoretisch. Tatsächlich greift Trainer Marcel Bragula aber noch jedem Strohhalm, den er finden kann, denn die Situation ist nicht ganz so klar, wie sie scheint. „Es kann immer passieren, dass einem Verein das Geld ausgeht und die Mannschaft abgemeldet werden muss. Vielleicht werden noch Plätze frei“, sagt er.

Kleiner Kader macht Bragula Sorgen

Nach aktuellem Stand hat Wildeshausen fünf Punkte Rückstand auf den VfL Oythe und den (vermutlich) rettenden zwölften Platz und dazu noch ein Spiel mehr. „Wir haben es selbst versaubeutelt. Eigentlich hatten wir uns gut wieder rangekämpft, aber in den letzten Wochen ist uns die Luft ausgegangen“, sagt Bragula und stellt fest: „Wenn wir uns irgendwie noch selbst wiederbeleben wollen, müssen wir in Bad Bentheim gewinnen und hoffen.“ Mal wieder wird er aber mit einem kleinen Kader mit einigen angeschlagenen Spielern auflaufen müssen: „Uns fehlt es in der Breite, darüber müssen wir reden.“

Gegner Bad Bentheim geht es sogar noch schlechter als dem VfL. Der Vorletzte ist zwar noch nicht offiziell abgestiegen, liegt aber noch sechs Punkte hinter Wildeshausen. „Das ist ein allerdings gefährliches Team, vor allem zuhause“, sagt Bragula, dem der gesperrte Frederik Dittmar fehlt.