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Fußball-Landesliga VfL Wildeshausen heiß auf den Abstiegskracher

Von Daniel Niebuhr | 27.05.2016, 20:19 Uhr

Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen erwarten am Sonntag Türkgücü Osnabrück – und spielen fast schon um alles.

Der 29. Mai ist auch in Wildeshausen noch kein gesetzlicher Feiertag, vielleicht stellen die VfL-Fußballer aber demnächst einen Antrag, um das zu ändern. Vor einem Jahr stiegen die Kreisstädter an diesem Datum in die Landesliga auf, genau ein Jahr später können die Wildeshauser am Sonntag einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt tun. Türkgücü Osnabrück ist ab 15 Uhr im Krandelstadion zu Gast, der SIeger hat beste Chancen auf die Rettung, dem Verlierer droht der Abstieg. Wildeshausen liegt einen Punkt hinter den Osnabrückern auf dem ersten Abstiegsplatz und steht unter Zugzwang – also packt Trainer Marcel Bragula verbal große Geschütze aus. „Es ist ein Finale, das brauchen wir nicht kleinzureden. Jetzt müssen wir alles andere ausblenden. Mit vereinten Kräften und viel Mut können wir das Spiel gewinnen“, sagt der VfL-Coach. Sein Osnabrücker Kollege Uwe Persson ist etwas vorsichtiger: „Uns reicht ein Punkt.“

Personell sieht es bei beiden schlecht aus – die Wildeshauser sind nach wie vor besonders gebeutelt. Storven Bockhorn und Jannik Wallner kehren in den Kader zurück, Stürmer Maximilian Seidel steht – wie zuletzt beim 1:1 gegen Blau-Weiß Lohne – höchstens als Einwechselspieler zur Verfügung. „Manch einer wird sagen, dass ich in der Saison mehr hätte rotieren müssen, um Spieler zu schonen“, sagt Bragula: „Aber dann hätten wir jetzt weniger Punkte. Man kann es drehen, wie man will.“