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Fussball-Landesliga VfL Wildeshausen lässt gegen TuS Pewsum zwei Punkte liegen

Von Lars Pingel | 06.05.2017, 21:20 Uhr

Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben im Kampf gegen den Abstieg zwei Punkte verloren. Sie kamen am Samstag im Heimspiel gegen den TuS Pewsum nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben am Samstag im Krandelstadion zwei Punkte liegengelassen. Die gegen den Abstieg kämpfende Mannschaft kam im Heimspiel gegen das Schlusslicht TuS Pewsum nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Aziz-Han Timur hatte die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter früh in Führung gebracht, Frederik Dittmar erzielte mit einem herrlichen Schuss den Ausgleich (17.). „Wir sind von dem Ergebnis und von der Leistung sehr enttäuscht“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula nach einem allenfalls mäßigen Spiel.

Dittmar trifft aus 18 Metern

Der Gegentreffer zeigte bei den Wildeshausern deutliche Wirkung. Timur hatte den Strafstoß in die linke untere Ecke geschossen. Zuvor hatte Lukas Schneider den Pewsumer Tim Zuther gefoult. Anschließend gelang dem VfL bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel. Eine Ausnahme war der 18-Meter-Schuss von Dittmar in den rechten, oberen Winkel des TuS-Kastens (17.), der den Wildeshausern das Selbstvertrauen aber nicht zurückbrachte. Sie gingen viel zu zögerlich in Zweikämpfe, verloren daher die meisten. Sie leisteten sich viele Fehlpässe und waren bei den Kontern der Gäste oft ungeordnet. Die TuS-Elf hatte dann auch die besseren Chancen. VfL-Torwart Sebastian Pundsack parierte stark gegen die frei vor ihm stehenden Timur (10.) und Andreas Olk (30.), zudem verfehlte ein Volleyschuss von Olk aus acht Metern sein Ziel (31.).

Für etwas Aufregung vor dem TuS-Tor sorgte der VfL aber auch. Dittmars Volleyschuss aus zehn Metern ging aber weit darüber. Ein abgefälschter 19-Meter-Freistoß von Schneider stellte den guten Pewsumer Torwart Daniel Dietrich vor keine Probleme.

Pundsack besteht letzte Prüfung souverän

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel des VfL etwas besser, weil er defensiv geschickter und engagierter arbeitete. Pundsack war nur noch einmal gefordert, bestand die Prüfung aber souverän: Er fischte Zuther im Strafraum den Ball vom Fuß (61.).

Der VfL bestimmte nach der Pause das Geschehen; in den letzten 20 Minuten dominierte er sogar, war deutlich gefährlicher als zuvor. Allerdings: Das letzte Quäntchen Entschlossenheit fehlte. Und auch ein wenig Glück. Außerdem forderten die VfL-Spieler, -Trainer, Betreuer und -Fans zweimal vehement Elfmeterpfiffe (67., 82.), weil Pewsumer Spieler mit der Hand am Ball waren.

TuS-Torwart Dietrich hält glänzend

Die Wildeshauser hätten die Partie allerdings trotzdem auch selbst zu ihren Gunsten entscheiden können, wenn sie eine ihrer wenigen sehr guten Möglichkeiten genutzt hätten. Das verhinderte der TuS-Torwart. Dietrich reagierte erst bei einem Versuch von Maximilian Seidel aus sieben Metern glänzend (70.). In der Nachspielzeit wehrte der Pewsumer dann Schuss und Nachschuss von Sascha Görke ab, der kurz vor dem Fünfmeterraum stand.