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Fußball-Landesliga VfL Wildeshausen reist Mittwoch zum VfL Oythe

Von Frederik Böckmann und Daniel Niebuhr | 09.08.2016, 23:13 Uhr

Die erste mehr als ärgerliche Niederlage ist gerade einmal drei Tage her, da steht für die Fußballer des VfL Wildeshausen am Mittwochabend (19 Uhr) wegen des Vechtaer Stoppelmarktes beim VfL Oythe bereits das nächste Landesliga-Spiel auf dem Programm.

Nach der späten 1:2-Pleite gegen Vorwärts Nordhorn durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit ist der Fußball-Trainer Marcel Bragula nun auch als eine Art Psychologe gefragt. „Wichtig ist, dass meine Spieler nach so einem bitteren Spiel die Köpfe schnell wieder nach oben richten“, sagt Bragula.

Was der VfL-Coach seinen Spielern nicht erzählen muss, ist dies: Oythe ist trotz seiner Abstiegssorgen in der vergangenen Spielzeit noch immer ein Team mit Format für die obersten Tabellenplätze. Die Mannschaft des gebürtigen Albaners und früheren Regionalliga-Torjägers Alket Zeqo peilt in dieser Saison einen Top-5-Platz an. Große Veränderungen gab es im Sommer im Kader nicht; nur der Abgang von Spielmacher Dustin Beer zum Lokalrivalen BW Lohne schmerzt. Das Oyther Team gehört zu den jüngsten der Liga: Kein Spieler im Kader ist älter als 26 Jahre.

Beim VfL Oythe spielen zwei Wildeshauser Eigengewächse

Apropos Kader: Mit Marcel Hesselmann und Neuzugang Liridon Stublla stehen auch zwei Wildeshauser Eigengewächse im Oyther Team. Innenverteidiger Hesselmann, der eine überragende letzte Serie spielte und keine einzige Spielminute verpasste, gehört mittlerweile auch dem Oyther Mannschaftsrat an. Allrounder Stublla wird derweil wegen seiner Flexibilität geschätzt und hat derzeit einen Stammplatz sicher.

Wildeshausen muss am Mittwochabend sicher auf Verteidiger Niklas Heinrich verzichten. Der Delmenhorster sah gegen Nordhorn bekanntlich spät die Gelb-Rote Karte. Es war die erste Hinausstellung eines Wittekind-Spieler seit dem 16. Oktober 2013. Damals hatte Jan Lehmkuhl beim 1:2 beim BV Bockhorn wegen einer Schiedsrichter-Beleidigung Rot gesehen. Für Heinrich könnte Pascal Hesselmann den Part in der Abwehr übernehmen – und damit auf seinen Bruder Marcel treffen. Abzuwarten bleibt, ob der noch nicht ganz fitte Maximilian Seidel im Wildeshauser Kader steht.