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Fußball-Landesliga VfL Wildeshausen reist zum SC Melle

Von Lars Pingel | 09.10.2015, 17:00 Uhr

Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen sind an diesem Samstag auswärts gefordert: Sie treten ab 15.30 Uhr beim SC Melle, der den fünften Tabellenplatz belegt, zu ihrem neunten Spiel der Saison 2015/2016 an.

Der SC Melle weist in der Fußball-Landesliga nach neun Spieltagen der Saison 2015/2016 zwei Alleinstellungsmerkmale auf: Er stellt die einzige Mannschaft, die erst einmal verloren hat, und diese hat, allerdings in nur acht Partien, die wenigsten Gegentore kassiert. „Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen, über den nächsten Konkurrenten. Er wird mit seiner Mannschaft an diesem Samstag, 15.30 Uhr, auf dem Carl-Starcke-Platz an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Melle auf den SCM treffen, der nach drei Siegen und vier Unentschieden Fünfter ist.

„Der SCM ist ein Urgestein der Landesliga“, erklärt Bragula. Mittelstürmer Ustim Schröder, der in dieser Saison schon sechsmal getroffen hat, und Ali Ahmet, der auch als guter Schütze bei Standardsituation gefährlich ist, seien die Spieler, die aus einer geschlossen starken Mannschaft herausragen.

VfL will sich in der Abwehr steigern

Sein Team müsse sich, erklärt Bragula, wenn es am Samstag erfolgreich sein will, in der Defensive besser präsentieren als am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den TV Bunde. Das gewann der VfL trotzdem mit 3:2, weil er in der Offensive überzeugte. „Im Abschluss müssen wir genauso konsequent sein“, nennt Bragula eine weitere Voraussetzung für einen Erfolg in Melle.

VfL-Stürmer Lennart Feldhus fällt aus

Fehlen wird dort in Lennart Feldhus ein VfL-Spieler, der zuletzt „stark aufgespielt“ hat. Er hat sich im Training eine Zerrung zugezogen. „Damit sind alle Neuner verletzt“, sagt Bragula. Marjues Gebhardt-Bauer und Rene Tramitzke müssen schon seit Längerem passen. Seine Zuversicht verliert Bragula deshalb nicht, auch weil das Team von Saisonbeginn an personelle Rückschläge verkraften musste. „Das lässt sich ja nicht ändern“, bestätigt er. „Wir haben das bisher immer gut kompensiert.“ Der Aufsteiger, der ebenfalls erst acht Partien absolviert hat, ist seit sechs Partien unbesiegt. In diesen hat er die elf Punkte eingefahren, mit denen er den neunten Tabellenplatz belegt.