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Fussball-Landesliga VfL Wildeshausen tritt bei Vorwärts Nordhorn an

Von Lars Pingel | 18.11.2016, 13:34 Uhr

Der VfL Wildeshausen wird an diesem Sonntag, 20. November, sein erstes Rückrundenspiel der Saison 2016/2017 austragen. Das steht fest, denn der Gastgeber des Fußball-Landesligisten, Vorwärts Nordhorn, verfügt über einen Kunstrasenplatz.

Bereits seit Donnerstag weiß Marcel Bragula Bescheid, dass er sich für diesen Sonntagnachmittag kein Alternativprogramm überlegen muss. Der Trainer des Landesligisten VfL Wildeshausen wird sich dann intensiv mit Fußball beschäftigen und mit seiner Mannschaft in der Grafschaft Bentheim in die Rückrunde starten. Henning Schmidt und Jürgen Menger, Coach und Fußball-Obmann von Vorwärts Nordhorn, hatten Bragula angerufen und darüber informiert, dass die Partie der beiden Mannschaften unabhängig vom Wetter um 14 Uhr angepfiffen werden kann, da sie vom eigentlichen Hauptplatz mit Rasenoberfläche am Immenweg auf den im Oktober auf der Anlage fertiggestellten Kunstrasenplatz verlegt worden ist. Bragula freute sich über die Fairness der Gastgeber. „So können wir uns darauf einstellen“, sagte er.

Bragula erwartet keine großen Umstellungsprobleme. Seine Mannschaft hat ihre letzte Partie am 5. November beim SC Melle (1:1) auf Kunstrasen gespielt und, da die Plätze im heimischen Krandelstadion gesperrt sind, in der Soccerhalle La Ola auf diesem Geläuf trainiert. Der VfL-Trainer stellt seine Mannschaft auf einen Gastgeber ein, der in den vergangenen Wochen das unerwartet durchwachsen verlaufene erste Saisondrittel – Vorwärts galt als Mitfavorit auf die Meisterschaft – wettgemacht hat. Großen Anteil daran habe Eike Schrader. „Er ist für mich einer der besten Innenverteidiger der Liga“, lobt Bragula den Kopf der Vorwärts-Defensive der lange verletzt ausgefallen war. Seit fünf Spielen ist er wieder dabei: Sein Team kam zu vier Siegen bei einer Niederlage gegen den SC Melle (1:2) mit einem Torverhältnis von 13:3. Die Nordhorner schoben sich aus der Abstiegsregion der Tabelle ins sichere Mittelfeld. Sie sind Achter. „Die Abwehr ist sehr stabil geworden und vorne machen sie halt ihre Dinger“, sagt Bragula.

„Wir müssen sehen, dass wir in der Abwehr nicht viel zulassen und vorne unsere Chancen nutzen“, erklärt Bragula wie sein Team den Nordhornern Paroli bieten und punkten soll. Dass es diese Vorgaben erfüllen kann, habe es in Melle bewiesen. „Das war ein Musterbeispiel für Effektivität.“ Das Hinspiel zum Saisonstart hatten die Wildeshauser unglücklich mit 1:2 verloren. In Unterzahl kassierten sie unmittelbar vor dem Schlusspfiff das 1:2.