Ein Angebot der NOZ

Fussball-Landesliga VfL Wildeshausen verliert bei Vorwärts Nordhorn

Von Lars Pingel | 20.11.2016, 21:55 Uhr

Eine Stunde lang boten die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am Sonntag ihren Gastgebern von Vorwärts Nordhorn Paroli, doch das unglückliche 0:2 warf sie dann aus der Bahn. Der VfL verlor mit 0:4 (0:1).

Der kräftige Herbstwind hat die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am Sonntag buchstäblich aus der Bahn gepustet. 60 Minuten waren auf dem Kunstrasenplatz von Vorwärts Nordhorn gespielt, als Jannes Ten-Hagen von der linken Seite eine Flanke in den VfL-Strafraum schlug. Der Ball wurde von einer Böe erfasst, er senkte sich in den rechten Winkel des Wildeshauser Kastens. Die Nordhorner lagen mit 2:0 in Führung. „Danach ging bei uns gar nichts mehr“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula. Aus einer „Partie auf Augenhöhe“ wurde eine einseitige Angelegenheit und eine 0:4 (0:1)-Niederlage für die Wildeshauser.

Joshua Sausmikat (10. Minute) hatte das erste Tor der Gastgeber erzielt; er schoss dann auch das vierte (90.). Ten-Hagen hatte kurz zuvor den dritten Treffer der Nordhorner markiert (86.). „Dass wir das dritte und vierte Tor noch kassieren, ärgert einen natürlich“, sagte Bragula. Beiden Gegentreffern war ein individueller Fehler eines VfL-Spielers vorausgegangen.

VfLer Andreas Kari trifft die Latte

Die Wildeshauser waren im Vergleich mit den Nordhornern, die vor der Saison zu den Anwärtern auf die Meisterschaft gezählt worden waren, zunächst ebenbürtig. Sie steckten das 0:1, das Sausmikat nach einem Querpass von der rechten Strafraumseite erzielte, gut weg, kamen schon kurz danach zu ersten Torchancen. „Die Mannschaft belohnt sich aber leider nicht“, erklärte Bragula. Das war nicht nur ihre Schuld. So vereitelte der Vorwärts-Torwart Fabian Pley einige gute Chancen. Und, dem VfL fehlte auch ein wenig Glück. Andreas Kari traf mit einem Schuss aus 18 Metern die Unterkante der Latte (18.). Sascha Görke verfehlte mit einem Kopfball (35.) und einem Schuss (45.) das Vorwärts-Tor nur knapp.

VfL-Niederlage fällt etwas zu hoch aus

Nach dem Seitenwechsel kämpfte der VfL „auf dem tollen Kunstrasen“ (Bragula) gegen einen immer besser werdenden Gastgeber und den starken Wind an. Genau der spielte den Wildeshausern dann nach einer Stunde im ersten Spiel der Rückrunde den entscheidenden Streich. „Wir verlieren ein bisschen zu hoch“, fand Bragula. „Aber die Nordhorner haben ihre Chancen halt konsequent genutzt.“

Jahresabschluss beim SV Holthausen-Biene

Drei Partien bleiben den Wildeshausern in diesem Jahr noch, ihre Position im Kampf gegen den Abstieg zu verbessern. Am Sonntag, 14 Uhr, erwarten sie den VfL Oythe im Krandelstadion. Dort soll dann am 31. November, 19.30 Uhr, auch das Nachbarschaftsduell gegen Atlas Delmenhorst nachgeholt werden, ehe es nach der Partie am 4. Dezember beim SV Holthausen-Biene in die Winterpause geht.