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Fußball-Oberliga SV Atlas Delmenhorst ärgert sich über Ansetzungen

Von Daniel Niebuhr | 24.01.2018, 17:03 Uhr

Die Oberliga-Fußballer des SV Atlas Delmenhorst müssen bei ihrem Vorbereitungsplan flexibel sein, diverse Testspiele stehen wegen der kurzfristigen Ansetzungen auf der Kippe.

Am Sonntag weiß Bastian Fuhrken immerhin, wohin er fahren muss, um seine Mannschaft zu sehen. Der SV Atlas spielt ab 14 Uhr beim Blitzturnier in Rastede gegen den letztjährigen Landesliga-Rivalen Blau-Weiß Lohne und Gastgeber FC Rastede, ein Termin, „auf den ich mich tierisch freue“, wie der Atlas-Manager verrät: „Wir hatten mit den Lohnern ein tolles Titelrennen, es wird schön, sich wiederzutreffen.“ Stattfinden werden die Spiele auf jeden Fall, man ja hat Kunstrasen in Rastede.

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Derartige Planungssicherheit ist in diesem Winter aber Luxus für die Delmenhorster Fußballer, die Ansetzungen der Oberliga-Nachholspiele haben den Vorbereitungsplan größtenteils über den Haufen geworfen. Atlas soll bereits am 3. Februar die Rückrunde bei Eintracht Celle eröffnen und eine Woche später den TuS Sulingen empfangen. Vor allem die Kurzfristigkeit der Ansetzungen sorgte in Delmenhorst für Ärger. „Statt das im Dezember schon klarzumachen, sagt man uns das am 7. Januar, direkt vor dem Trainingsstart. Das finde ich komplett daneben. Der Vorbereitungsplan hat Monate an Arbeit gekostet“, sagt Fuhrken.

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Mit dem Spiel gegen Preußen Münster II wurde der Höhepunkt der Vorbereitung schon abgesagt, weil es am 4. Februar und damit einen Tag nach dem neuen Celle-Termin geplant war. Die Testspiele bei GVO Oldenburg am 2. Februar und beim Heidmühler FC am 9. Februar (am Tag vor dem Sulingen-Spiel) sind nun ebenfalls gefährdet – obwohl die Liga-Partien witterungsbedingt vermutlich nicht einmal stattfinden. Atlas hatte auf dem Staffeltag deshalb um Verlegung gebeten, die jedoch abgelehnt wurde.