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Fußball-Regionalliga Frauen TV Jahn Delmenhorst erspielt sich 8:2-Sieg über TuS Büppel

Von Klaus Erdmann | 19.11.2018, 22:22 Uhr

Die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben sich einen souveränen Heimsieg erspielt. Sie bezwangen den TuS Büppel am Sonntag mit 8:2.

Dank des klaren 8:2 (3:0) gegen den TuS Büppel haben die Fußballerinnen des TV Jahn einen Befreiungsschlag gelandet: Der Regionalligist, der 15 Punkte meldet, verbesserte sich auf den siebten Platz, und vergrößerte den Abstand gegenüber dem ersten Abstiegsrang, den der FC St. Pauli einnimmt, auf fünf Zähler. Nathalie Heeren und Vivien Endemann, bei der nunmehr zehn Saisontore zu Buche stehen, steuerten je zwei Treffer bei.

TV Jahn ist klar überlegen

Delmenhorst gab im letzten Spiel der Hinrunde von Anfang an den Ton an. Nachdem Stefanie Herzberg eine Chance vergeben hatte (3.), markierte Sandra Göbel per Kopf nach einem Freistoß von Julia Hechtenberg den Führungstreffer (9.). Nach einer halben Stunde folgte ein Doppelschlag. Zunächst verwandelte Hechtenberg eine Flanke von Kira Grotheer zum 2:0 (30.). Nur eine Minute später erhöhte Heeren nach einem exakten Zuspiel von Neele Detken auf 3:0. Büppel erwies sich am Sonntag im Stadion als harmloser Gegner. Die Gäste hatten dem TV Jahn in spielerischer Hinsicht nicht viel entgegenzusetzen und ließen den Gegnerinnen wiederholt zu viel Platz. Jahn nutzte Schwächen und Fehler konsequent.

Maryam Matta setzt den Schlusspunkt

Auch im zweiten Abschnitt hatte der Zweitliga-Absteiger relativ leichtes Spiel. Zwar erzielte die ansonsten eher unauffällige Torjägerin Mareike Kregel per Elfmeter das 1:3 (Foul von Grotheer, 47.), doch der TVJ ließ sich auf dem Weg zum vierten Sieg nicht beirren. Endemann (52.) Heeren (59.), Endemann (nach einem mustergültigen Heeren-Konter, 65.) und Detken (76.) sorgten für das 7:1. Nach Lena-Sophie Rusins 2:7 (85.) traf die eingewechselte Maryam Matta in der 89. Minute zum 8:2.

Jahns Chefcoach Claus-Dieter Meier sagte: „Wir hatten viel Platz. Wir wussten, dass die Abstände zwischen den Büppeler Ketten groß sind. Ich freue mich für Maryam Matta, dass sie reingekommen ist und ein Tor gemacht hat.“ Durch Sandra Göbel sei seinem Team auch mal wieder ein Kopfballtor gelungen.