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Fußball-Regionalliga Jahn Delmenhorst will beruhigt in die Winterpause gehen

Von Klaus Erdmann | 05.12.2015, 09:35 Uhr

Letztes Spiel in 2015 für den TV Jahn Delmenhorst: Der Aufsteiger tritt am Sonntag (13 Uhr) beim ATS Buntentor an. TVJ-Trainer Claus-Dieter Meier warnt vor den Standardsituationen der Gastgeber. Dessen Kollege Jörg Beese hofft, dass das Spiel auf Naturrasen stattfinden kann.

Für Claus-Dieter Meier ist die Ausgangssituation klar. „Ein Dreier ist dringend notwendig. Wer gewinnt, kann beruhigt in die Winterpause gehen. Der Andere rutscht ab“, unterstreicht der Cheftrainer des TV Jahn Delmenhorst vor dem Gastspiel seiner Regionalliga-Fußballerinnen beim ATS Buntentor. Die Begegnung der Aufsteiger beginnt am Sonntag um 13 Uhr. TVJ und ATS haben aufgrund der Witterungsbedingungen einen Heimrechttausch vorgenommen.

Nach dem Heimtraining am Dienstag und einer Einheit am Donnerstag fuhr Jahn gestern nach Heiligenrode. „Wir haben eine Stunde und wollen uns an den Kunstrasen gewöhnen“, sagt Meier. Vielleicht handelt es sich um eine überflüssige Vorsichtsmaßnahme, denn Meiers Kollege Jörg Beese sagt: „Ich hoffe, dass wir auf Rasen spielen können. Auf diesem Platz ist die Atmosphäre besser. Mein Bauchgefühl sagt mir zu 80 Prozent, dass wir auf Rasen antreten können.“ Das Spiel werde aber „definitiv“ stattfinden.

TV Jahn Delmenhorst fehlen drei Spielerinnen urlaubsbedingt

Meier warnt vor Standardsituationen, denn: „Buntentor verfügt über große Spielerinnen.“ Sechs der 16 ATS-Treffer hat Nathalie Martens erzielt. Bei den Delmenhorsterinnen steht Lynn Janning wieder zur Verfügung. Nahrin Uyar ist nach ihrer Zahn-OP in den Kader zurückgekehrt. Es fehlen die Urlauberinnen Sandra Göbel, Lena Walters und Kristin Meyer.

Jahn bestritt die letzte Partie am 8. November (2:3 gegen Bergedorf). Buntentor siegte vor einer Woche mit 2:1 bei der TSG Burg Gretesch, befindet sich also im Rhythmus. Ist das ein Vorteil? „Ich weiß es nicht“, antwortet der Bremer Trainer Beese. „Es kann ein Vorteil sein. Wenn man aber drei Wochen nicht gespielt hat, hat man Kräfte gespart und es kribbelt.“ Die Favoritenrolle reicht er an den Gast weiter: „Ich denke, dass Jahn und Bergedorf – hinter dem Spitzentrio Bramfeld, Limmer und Werder II – die Plätze vier und fünf ausspielen.“