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Fußball-Regionalliga Pause des TV Jahn Delmenhorst endet beim Spitzenreiter

Von Klaus Erdmann | 12.02.2016, 21:27 Uhr

Die Regionaliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst gastieren am Sonntag (14 Uhr) beim Bramfelder SV. Neele Detken gehört wieder zum Kader des Delmenhorster Cheftrainers Claus-Dieter Meier. Dessen Kollege Manuel Alpers nimmt die restlichen elf Spiele mit fünf Neuzugängen in Angriff.

Der Trainer der Fußballerinnen des TV Jahn, Claus-Dieter Meier, gehört zu den Routiniers seiner Zunft. Aber auch er erlebt zuweilen Dinge, die er bislang noch nicht kannte. „Wir haben Krafttraining in der Umkleidekabine und im Duschraum gemacht“, berichtet der Coach. Zudem habe man der Aerobic-Abteilung des Vereins einen Besuch abgestattet. Worte, die unterstreichen, dass die Vorbereitung des Regionalligisten nicht optimal verlief. Manuel Alpers, Trainer des führendenden Bramfelder SV, bei dem Jahn am Sonntag ab 14 Uhr zu Gast ist, sagt hingegen: „Unsere Vorbereitung war recht gut.“ Ein Grund ist, dass der BSV über einen Kunstrasenplatz verfügt.

Meier, dessen Team das letzte Spiel am 6. Dezember beim ATS Buntentor bestritten hat (0:5), strahlt vor dem Auftritt beim Tabellenführer Zuversicht aus. Er freue sich auf dieses Spiel, betont er, und: „Wir wollen versuchen Bramfeld zu ärgern. Die Mädels messen sich gerne mit guten Mannschaften.“ Beim Gastgeber handelt es sich in der Tat um eine gute Mannschaft. Sie führt die Liga nach elf Spielen mit 28 Punkten an. Es folgen der TSV Limmer (24) und die Werder Bremens Zweite, die ihre 23 Zähler in zehn Partien gesammelt hat.

Bramfelder SV mit einigen Spitzenpositionen

Zudem stellt Bramfeld die fairste Truppe (drei Gelbe Karten), die sicherste Defensive (neun Gegentore) und den zweitstärksten Angriff (40). 25 dieser Tore befinden sich auf den Konten von Maria Albrecht (13) und Safia Hassam (12).

Alpers erklärt, dass seine Mannschaft eines der beiden Saisonziele („Spaß haben und ein Platz unter den ersten Fünf“) korrigiert habe. Man wolle sich auf dem ersten Rang festsetzen. „Wir sind aber nicht blauäugig. Die Meisterschaft wird kein Selbstgänger“, betont er. In diesem Zusammenhang erinnert der 38-Jährige daran, dass der Erste in den Treffen mit Werder II (1:2) und Limmer (0:0) nur einen Punkt geholt hat. „Wir werden keinen Gegner unterschätzen“, verspricht der Hamburger Coach. Das gelte auch für den TV Jahn: „Wir wissen um die Stärken der Delmenhorsterinnen.“

TV Jahn Delmenhorst testet gegen eigene C-Junioren

Der Spitzenreiter sorgte während der Winterpause durch fünf Neuzugänge für Aufsehen. Ist der Integrationsprozess bereits abgeschlossen? „Auf menschlicher Ebene ja“, antwortet Alpers. „Auf spielerischer Ebene kann man in vier Wochen keine Wunder erwarten. Da brauchen wir wohl noch sechs bis acht Wochen.“

Jahn meldet mit Malin Knodel (einst Werder II) immerhin eine Neu. Zudem kehrt Neele Detken nach ihrer Verletzungspause wieder in den Kader des Achten der Tabelle zurück. Jana Dasenbrock (Knieprobleme) soll geschont werden. Am Freitag trainierte das Team nochmals in Heiligenrode, wo ein Testspiel gegen die eigenen C-Junioren auf dem Plan stand. Mit dem TSV Havelse, dessen Gastspiel am 21. Februar ab 12 Uhr im Stadion stattfinden soll, verhandeln Jahns Verantwortliche über den Tausch des Heimrechts.