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Fußball-Saisonvorschau FC Hude vergrößert jungen Kader mit neun Zugängen

Von Klaus Erdmann | 09.08.2018, 12:09 Uhr

Der FC Hude möchte in der Fußball-Bezirksliga einen einstelligen Tabellenplatz erreich. Chefcoach Lars Möhlenbrock geht mit 24, 25 Spielern in die Saison 2018/19. Dem souveränen Aufsteiger steht zukünftig ein Kunstrasenplatz zur Verfügung.

Der FC Hude, dem 2016/17 nur ein Punkt zum Verbleib in der Bezirksliga fehlte, hat sich souverän die Kreisliga-Meisterschaft gesichert und kehrt somit auf Bezirksebene zurück. Die Reparatur des „Betriebsunfalls Abstieg“ ging für Außenstehende relativ leicht vonstatten. „Im Nachhinein sieht es bei elf Punkten Vorsprung so aus“, sagt Cheftrainer Lars Möhlenbrock. „Aber das hat sich erst in der Rückrunde, in der uns Fehler, die andere gemacht haben, nichtunterlaufen sind, so ergeben. Zuvor war es eng.“

Eng ging es zuweilen auch innerhalb des Aufgebots der Huder zu. „Zuletzt hat jeder Ausfall wehgetan“, blickt Möhlenbrock zurück. „Wir waren aus Aushilfen aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft angewiesen.“

Bei den Vorbereitungen auf die Bezirksliga-Saison war es den Huder Entscheidern wichtig, den Kader breiter aufzustellen. Acht Zugängen stehen vier Abgänge gegenüber. „24, 25 Spieler“, führt Trainer Lars Möhlenbrock aus, stünden ihm zur Verfügung. Das kann sich allerdings noch ändern, denn dem Kader gehören drei Studenten an, deren Ziele noch nicht feststehen.

Das Durchschnittsalter beläuft sich auf lediglich 23,4 Jahre. Nachteil? „Damit ist man nicht mehr so jung. Anderen Mannschaften geht es ähnlich.“ Am letzten Juli-Wochenende, wenn die erste Bezirkspokalrunde auf dem Programm steht, sind die Huder spielfrei. Vor- oder Nachteil? Möhlenbrock: „Ein Vorteil ist, dass man eine Woche länger mit der Mannschaft arbeiten kann. Ein Nachteil ist, dass man sich noch nicht im Wettkampf befindet.“

Ein Vorteil gegenüber anderen Mannschaften sei, so der Chefcoach, dass die Spieler sich kennen würden. Und sie wüssten, was die Trainer erwarten. „In den letzten eineinhalb Jahren hat es bei uns keine großen Veränderungen gegeben“, fügt er hinzu.

Mit Philipp Witte (wechselte zum TV Munderloh), Patrick Wunder (TV Falkenburg), Roberto Elia und Kolja Winkler verlassen vier Spieler den FC Hude. Zu den acht Neuzugängen gehören mit Marvin Müller und Sirius Timoutri zwei Eigengewächse.

Die beiden Talente spielte in der vergangenen Saison in der Huder A-Jugend, bei der Ralf Buß auf der Kommandobrücke stand. Er fungiert fortan an neben dem bewährten Sascha Stolze als Co-Trainer.

Chef Lars Möhlenbrock geht davon aus, dass es in der Bezirksliga-Saison 2018/19 keine Übermannschaft gibt. Die Gegner aus der Region kenne er, stellt er fest. Der VfL Wildeshausen werde erneut eine gute Rolle spielen. Ferner gehört Frisia Wilhelmshaven zu seinen Favoriten. Die Entwicklung beim SV Wilhelmshaven müsse man abwarten.

Diese und andere Konkurrenten empfängt Bezirksliga-Aufsteiger Fußball-Club Hude auf dem neuen Kunstrasenplatz. Gerade bei „fußballunfreundlichen Witterungsbedingungen“ dürfte dieser Untergrund für die Mannschaft von Lars Möhlenbrock von Vorteil sein.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Fußball-Beilage am 28. Juli