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Fußball SF Littel glauben an Verbleib in 1. Kreisklasse

Von Manfred Nolte | 21.12.2015, 21:00 Uhr

Die Kreisklassen-Fußballer der SF Littel-Charlottendorf wollen den Abstieg unbedingt verhindern. Fußball-Obmann Stephan Köhler geht optimistisch in den zweiten Teil der Saison. Auch wenn es für den Verein schwer ist, neue Spieler zu gewinnen.

Drei Punkte aus 13 Spielen sind für die Kreisklassen-Fußballer der SF Littel-Charlottendorf eine niederschmetternde Ausbeute. Bei den Verantwortlichen des Vereins aus der Gemeinde Wardenburg herrscht dennoch leichter Optimismus vor. Der scheint durchaus angebracht, denn nach dem Rückzug des SV Baris II wird nur noch ein Absteiger gesucht. Mit GW Kleinenkneten weist eine weitere Mannschaft nur drei Zähler auf.

Stimmung im Team ist gut

Bereits in der vergangenen Spielzeit blieb den Sportfreunden der Weg in die 2. Kreisklasse nur durch den Rückzug von zwei Mannschaften erspart. Fußball-Obmann Stephan Köhler zeichnet ein durchaus positives Bild von seinen Kickern. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist bestens und die Trainingsbeteiligung mit zwölf bis 15 Kickern ist für Kreisklassen-Verhältnisse recht ansprechend“, erzählt Köhler. Das Team sei noch sehr jung und müsse noch Erfahrungen sammeln. „Wir wollen die 1. Kreisklasse mit aller Macht erhalten. Nach einem Abstieg würde es schwer werden, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen“, weiß der Funktionär, dass die Trauben auch in der 2. Kreisklasse sehr hoch hängen. Vor einiger Zeit kickten die Sportfreunde sogar in der Bezirksklasse, doch diese Zeiten werden so schnell nicht wiederkommen. „Die 1. Kreisklasse ist derzeit für uns das Ende der Fahnenstange“, hegt Köhler auch mittelfristig keine Aufstiegsträume.

Keine Neuzugänge

Für einen Verein wie Littel sei es schwer, neue Spieler zu bekommen, da im VfR Wardenburg, SV Tungeln und SV Achternmeer drei Teams aus der Nachbarschaft in der Kreisliga antreten würden. Lediglich die Zweite der Sportfreunde durfte einige Neuzugänge von SW Oldenburg begrüßen. Aus den angrenzenden Kreisen Cloppenburg und Ammerland sei nichts zu erwarten. „Dort herrscht eine andere Mentalität. Die kommen nicht zu uns“, musste der Obmann erfahren.

Lob für Trainer

So muss auf den eigenen Nachwuchs gesetzt werden, doch auch dort tun sich Lücken auf. Der Verein nimmt am Spielbetrieb weder mit einer A- noch mit einer B-Jugend teil. Bei den C-Junioren gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem SV Achternmeer. Köhler ist fest davon überzeugt, dass sich seine Youngster mächtig steigern können. In Eugen Frank habe man den richtigen Trainer. Spielerisch seien die Sportfreunde nicht schlechter als etliche andere Teams aus dieser Liga, doch es fehle die Robustheit. „Die Jungs müssen körperlich zulegen, dann werden sie auf weite Sicht auch Erfolg haben“, sagt Köhler aus Überzeugung.