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Fußball-Wohltätigkeitsturnier 4. Auflage des Heidkruger Charity Cups ein großer Erfolg

Von Lasse Bahlmann, Lasse Bahlmann | 08.08.2017, 16:10 Uhr

32 Mannschaften, 354 Spieler, 11 Schiris, 1 Spielleiter, 106 Partien, 304 Tore – das ist die sportliche Bilanz Charity Cups 2017. Positiver Nebeneffekt: Der Erlös von vorläufig-geschätzten 3500 Euro geht wieder einmal an die Hilfsorganisation „Gegen Noma Parmed“. Die Spendenmarke von 3.300 Euro wurde damit geknackt.

Als einen „großen Erfolg“ hat Organisationsleiter Michael Wild die vierte Auflage des „Charity Cups“ beschrieben. 33 Fußball-Mannschaften der Altersklassen D-, E- und F-Jugend traten an. Bei dem Turnier, das der TuS Heidkrug in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Gegen Noma Parmed“ ausrichtet, wird Geld gesammelt, um die Krankheit „Noma“ zu bekämpfen, die vor allem für Kinder sehr gefährlich ist.

Viel Geld für guten Zweck

Michael Wild bilanzierte zufrieden: „Das war das erste Mal, dass wir dieses Turnier über drei Tage ausgerichtet haben. Vom Umfang her war es sehr außergewöhnlich. Alleine am Sonntag waren knapp 400 Leute da – viele Eltern, aber auch Gäste von anderen Vereinen.“ Auch an Spendengeldern mangelte es nicht, bei der großen Tombola mit 2400 Preisen blieben nur am Freitag ein paar Lose übrig. „Am Sonntag waren alle Lose in einer Rekordzeit von 90 Minuten ausverkauft“, freute sich Wild. Die genaue Höhe der eingenommenen Gelder sei noch nicht ganz ausgerechnet, sagte der Turnierchef. Aber mit schätzungsweise mehr als 3500 Euro sollten die 3300 Euro vom vergangenen Jahr übertroffen worden sein.

Wild wünscht sich, dass solche Turniere irgendwann bundesweit ausgetragen werden. Das des TuS Heidkrug könnte als Muster dienen.

Stenumer D-Junioren gewinnen Endspiel

Zum sportlichen Teil: Die Veranstaltung startete Freitagabend unter Flutlicht mit den Spielen der D-Junioren. Der VfL Stenum sicherte sich den Sieg. Er setzte sich im ersten Halbfinale mit 2:0 gegen den TuS Heidkrug durch. Im zweiten bezwangen die SFL Bremerhaven den VfL Oldenburg mit 1:0. Im Endspiel waren die Stenumer mit 1:0 erfolgreich.

Einen Tag später waren die F-Jugend-Mannschaften an der Reihe. Den Turniersieg sicherte sich der TuS Heidkrug. Von den angekündigten acht Mannschaften waren jedoch nur fünf dabei gewesen. Das tat der Stimmung und der Spielfreude der jungen Kicker aber keinen Abbruch, berichtete Wild. Nach acht Spielen stand Heidkrug punktgleich mit der SG SW Oldenburg dank des besseren Torverhältnisses auf Platz eins der Tabelle.

16 E-Jugendteams treten an

Am letzten Turniertag gingen die E-Jugendlichen auf die Plätze. TuRa Bremen war am Bürgerkampweg siegreich. 16 Mannschaften spielten zunächst in vier Vierergruppen. Für die Zwischenrunde wurden die Erst- und Zweitplatzierten zu zwei neuen Vierergruppen zusammengelegt, aus denen jeweils die Erstplatzierten ins Finale einzogen, die Zweiten ins Spiel um Platz drei. Im Endspiel setzte sich TuRa Bremen mit 2:0 gegen den TuS Heidkrug durch. Der VfL Stenum wurde durch einen 1:0-Erfolg über Frisia Wilhelmshaven Dritter.

TuS Heidkrug dankt Schiedsrichtern und Eltern

In seinem Fazit bedankte sich Michael Wild außerdem beim Spielleiter Uwe Hense, bei den Schiedsrichtern Klaus Seebörger (Borussia Delmenhorst), Markus Deitenbeck (SV Grün-Weiß Kleinenkneten), Felix Kratz (SV Atlas, Leitung des Schiri-Teams), Neel Baake (VfL Stenum), Jason Bayer (TV Jahn), Marcel Engelhardt (TuS Hasbergen), Leon Schimanski und Gabriel Kaya (beide TUS Heidkrug). Wild merkte an, dass die Schiedsrichter ihre erhaltene Aufwandsentschädigung zu einem großen Teil noch vor Ort für den guten Zweck gespendet haben.

Außerdem bedankte er sich noch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern aus der Elternschaft der Mannschaften D1, D2, D3, E1, E2, E3, E4, F1 und F2 des TuS Heidkrug, den Trainern und Betreuern vieler anderer Mannschaften, den Spielern der ersten Herren, die ihr eigenes Spiel ganz selbstverständlich auf einen Abend in der Woche verlegt haben und am Turnier selbst ebenfalls zupackend anwesend waren. „Ein Verein. Eine Familie. Eine Leidenschaft. Dieses Motto der Heidkruger Fußballabteilung konnte man an diesem Wochenende hautnah spüren“, freute sich Wild.